DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5% | 12,24 € |
| 25 | 10% | 11,59 € |
| 50 | 15% | 10,95 € |
Dieser Radial-Wellendichtring aus FKM (Viton) dichtet rotierende Wellen mit 38 mm Durchmesser bei thermischen Belastungen bis +200 °C im Gehäuse ab.
Die Wellendichtringe w38-56-10-vit dienen der Abdichtung von rotierenden Maschinenelementen gegen Schmierstoffaustritt sowie Schmutzeintrag. Mit einem Innendurchmesser von 38 mm, einem Außendurchmesser von 56 mm und einer Breite von 10 mm passt diese Bauform in entsprechend dimensionierte Gehäusebohrungen. Dank des Werkstoffs FKM deckt die Dichtung einen Einsatzbereich von -15 bis +200 °C ab und eignet sich vor allem für thermisch beanspruchte Baugruppen.
Diese Dichtung kommt dort zur Anwendung, wo Standardwerkstoffe wie NBR aufgrund anhaltend hoher Temperaturen an thermische Grenzen stoßen. Das Bauteil hält Schmierstoffe im Systeminneren und schützt die Lagerstelle vor Partikeln aus der Umgebung. Durch den weiten Temperaturbereich bleibt der elastische Dichtkontakt an der rotierenden Welle auch bei reibungsbedingter Erwärmung erhalten.
Fluor-Kautschuk (FKM) zeichnet sich durch seine Beständigkeit gegenüber Dauertemperaturen bis +200 °C sowie synthetischen Schmierstoffen und Ölen aus. Das Material behält seine elastischen Eigenschaften bei Hitzekontakt bei und verringert das Risiko vorzeitiger Versprödung. Bei der Montage ist auf eine drallfreie und ausreichend gehärtete Wellenlauffläche zu achten, um die mechanische Beanspruchung der Dichtkante gering zu halten.
Die Dichtung ist für Wellen mit einem Durchmesser von 38 mm ausgelegt. Der Außendurchmesser beträgt 56 mm für den Sitz in der Gehäusebohrung, während die axiale Baubreite 10 mm misst. Diese Abmessungen ermöglichen einen exakten Sitz im Gehäusesitz nach metrischem Standardmaß.
Der Wellendichtring deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 °C ab. Maßgeblich für die Haltbarkeit ist die tatsächliche Kontakttemperatur an der Dichtlippe, die sich aus der Mediumstemperatur und der Reibungswärme der rotierenden Welle zusammensetzt. Der Werkstoff FKM toleriert hierbei anhaltend höhere Wärmelasten als gewöhnliches NBR.
FKM steht für Fluor-Polymerkautschuk, der im industriellen Umfeld häufig unter dem Handelsnamen Viton geführt wird. Das Elastomer bietet eine ausgeprägte Chemikalien- und Ozonbeständigkeit sowie hohe Alterungsstabilität. Es behält bei kontinuierlicher Hitzeeinwirkung seine Elastizität und wirkt der Entstehung rissiger Dichtlippen entgegen.
Die Einbaurichtung richtet sich nach der primären Aufgabe der Dichtstelle. Soll das Austreten von Öl oder Fließfett aus dem Aggregat verhindert werden, zeigt die federunterstützte Dichtlippe nach innen zum Schmierstoff hin. Dient die Dichtung vorrangig dem Schutz gegen äußere Feuchtigkeit oder aggressive Medien, weist die Lippe nach außen.
Die Dichtlippe sowie die Wellenlauffläche sollten vor dem Fügen leicht eingeölt oder gefettet werden, um Trockenlaufschäden beim ersten Anlauf zu vermeiden. Nutzen Sie geeignetes Einpresswerkzeug, das die Kraft gleichmäßig nahe am Außendurchmesser einleitet. Schützen Sie die Dichtkante beim Überstreifen von Wellenenden vor scharfen Kanten oder Nuten.
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