DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 4,01 € |
| 50 | 10% | 3,80 € |
| 150 | 15% | 3,59 € |
| 250 | 20% | 3,38 € |
Der Wellendichtring W42-58-10 BA dichtet rotierende Wellen mit den Maßen 42x58x10 mm gegen Schmierstoffaustritt an der Gehäusebohrung ab.
Der Wellendichtring W42-58-10 BA dient der radialen Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegenüber Gehäusewandungen. Mit einem Innendurchmesser von 42 mm, einem Außendurchmesser von 58 mm und einer Breite von 10 mm schließt die Dichtung Schmierstoffe im Lagerraum ein. Die elastische Dichtlippe wird durch eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl an die Welle angepresst. Gefertigt aus Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR), deckt der Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab.
Dieser Radial-Wellendichtring dient der Abdichtung rotierender Wellen und Lagerstellen, bei denen Schmierfett oder mineralische Schmieröle im Gehäuse gehalten werden sollen. Da die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, arbeitet das Bauteil reibungsarm an der rotierenden Welle. Die Konstruktion ist für einen Differenzdruck von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. In sauberen Betriebsumgebungen ohne groben Schmutzanfall hält die Dichtkante den Schmierfilm stabil.
Die Bauform BA besitzt einen vollständig mit Elastomer ummantelten metallischen Versteifungskörper. Diese elastische Außenfläche erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung und dichtet auch bei leichten Oberflächenrauheiten oder geteilten Gehäusen ab. Bei thermischen Schwankungen gleicht das NBR-Material unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Gehäuse und Dichtring aus. Für den Einbau empfiehlt sich eine drallfreie Lauffläche auf der Welle, um Beschädigungen der Dichtlippe beim Aufschieben zu vermeiden.
Mit 42 mm Innendurchmesser für die Wellenaufnahme, 58 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung sowie 10 mm Baubreite passt der Dichtring in genormte Einbauräume. Diese Maße definieren den radialen Bauraum für die Abdichtung rotierender Wellen.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei Kontakt mit mineralölbasierten Fetten und Schmierölen. Für darüber hinausgehende thermische Dauerbelastungen sind alternative Werkstoffe wie FKM zu prüfen.
Die ringförmige Zugfeder stützt die Dichtlippe radial ab und erzeugt die erforderliche Anpresskraft auf der Wellenoberfläche. Dadurch gleicht sie minimale Wellenschwingungen sowie betriebsbedingten Lippenverschleiß aus. Sie hält den Kontakt zur Welle aufrecht und trägt dazu bei, das Austreten von Schmierstoff über den Dichtspalt zu vermeiden.
Das Produkt ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Standard-Wellendichtringe dienen primär dem drucklosen Rückhalt von Schmierstoffen. Steigt der Innendruck im Gehäuse über diesen Grenzwert, kann sich die Dichtlippe verformen, was die Reibung erhöht und zu vorzeitigem Verschleiß führt.
Eine Ausführung ohne Schutzlippe empfiehlt sich bei geschützten Einbauräumen, in denen von außen kein Staub, Schmutz oder Spritzwasser eindringt. Der Verzicht auf die Sekundärlippe reduziert die Reibleistung an der Welle, minimiert die Temperaturentwicklung an der Dichtkante und senkt den mechanischen Widerstand des Antriebs.
Die Welle sollte im Kontaktbereich der Dichtkante drallfrei geschliffen sein, um eine axiale Schmierstoff-Pumpwirkung zu vermeiden. Scharfkantige Absätze, Passfedernuten oder Gewinde müssen bei der Montage mit Montagehülsen abgedeckt werden, damit die NBR-Dichtkante beim Aufschieben unversehrt bleibt.
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