DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W145-175-15 VITSL aus FKM dichtet rotierende Wellen mit 145 mm Durchmesser bei Betriebstemperaturen von -15 bis +200 Grad gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W145-175-15 VITSL ist eine Radial-Wellendichtung für thermisch und chemisch anspruchsvolle Umgebungsbedingungen. Mit einer Bohrung von 145 mm, einem Außendurchmesser von 175 mm und einer Breite von 15 mm eignet sich dieser Dichtring für Wellendurchführungen mit entsprechenden Abmessungen. Die Ausführung aus Fluorkautschuk (FKM/Viton) ermöglicht den Einsatz im Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad. Als Radialdichtung trennt die Bauform Schmierstoffe im Gehäuseinneren vom Außenbereich und schützt angrenzende Bauteile.
Der Einsatz des Wellendichtrings W145-175-15 VITSL empfiehlt sich bei hohen thermischen Belastungen oder chemisch anspruchsvollen Medien im Maschinen- und Anlagenbau. Durch die Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar dichtet der Ring drucklose sowie leicht druckbeaufschlagte Schmierstoffräume ab. Die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die Dichtlippe auch bei aggressiven Medien stabil auf der rotierenden Welle.
Die zusätzliche Schutzlippe fungiert als Barriere gegen Schmutz und Staub von außen, bevor Partikel die eigentliche Dichtlippe erreichen können. Gleichzeitig erleichtert die Kautschukummantelung des Außenrings die statische Abdichtung in der Gehäusebohrung. Diese elastische Außenhaut gleicht thermische Ausdehnungen bei Temperaturwechseln aus und vermindert das Risiko von Leckagen am Sitz. Bei der Montage unterstützen saubere Gegenlaufflächen und ein sorgfältiges Führen über Kanten die Unversehrtheit des FKM-Materials.
Die Abmessungen betragen 145 mm Innendurchmesser für die Welle, 175 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung und 15 mm Breite. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Lagersitz und Welle, um einen maßhaltigen Sitz der Dichtung ohne Verzug zu ermöglichen.
Das FKM-Material deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Damit eignet sich diese Dichtung für Maschinenkomponenten, bei denen durch hohe Drehzahlen oder heiße Umgebungsmedien erhöhte Temperaturen auftreten.
Die Zugfeder übt eine konstante Radialkraft auf die Dichtlippe aus, damit diese eng an der rotierenden Welle anliegt. Durch die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl bleibt die Federkraft auch bei korrosiven Medien oder aggressiven Schmierstoffen erhalten.
Eine Kautschukummantelung am Außendurchmesser unterstützt die Dichtwirkung im Gehäusesitz, insbesondere bei Bauteilen mit Wärmeausdehnung oder wechselnden Betriebstemperaturen. Zudem dichtet der gummierte Außenmantel Gehäusebohrungen mit feinen Riefen gegen Medienaustritt ab und schützt den inneren Versteifungskörper.
Die Druckbeständigkeit dieser Radialdichtung ist für einen Betriebsdruck bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Radial-Wellendichtringe dieser Bauform dienen vorrangig dem drucklosen Rückhalt flüssiger oder pastöser Schmierstoffe sowie dem Schutz vor Partikeln, nicht als Barriere in hydraulischen Hochdruckkreisläufen.
Die zusätzliche Staub- oder Schutzlippe weist nach außen und hält trockenen Schmutz, Schleifstaub oder Spritzwasser von der Hauptdichtlippe fern. Dadurch verringert sich der abrasive Verschleiß an der Wellenoberfläche und an der Dichtkante, was zum Funktionserhalt der gesamten Lagerstelle beiträgt.
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