DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W280-320-20 B1 dichtet rotierende Großwellen mit 280 mm Durchmesser und 320 mm Gehäusebohrung gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W280-320-20 B1 dient der radialen Abdichtung von Wellendurchführungen. Mit einem Innendurchmesser von 280 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 20 mm schließt dieser Radial-Wellendichtring die Gehäusebohrung passend ab. Als Werkstoff für die Dichtlippe kommt NBR (Perbunan) zum Einsatz. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den gleichmäßigen radialen Anpressdruck der Dichtkante auf der rotierenden Welle.
Dieser Dichtring findet an Lagerstellen mit großem Wellendurchmesser Verwendung, an denen Schmierfette oder mineralölbasierte Schmieröle im Gehäuse zurückgehalten werden. Mit einer Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar ist die Ausführung für drucklose oder gering druckbeaufschlagte Systeme vorgesehen. Für den laufenden Betrieb gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Die Dichtwirkung konzentriert sich auf die Trennung von Schmierstoff und Gehäuseumgebung.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber mineralischen Ölen und Fetten aus. Die Variante B1 besitzt einen metallischen Außenmantel für einen festen Sitz in der Gehäusebohrung. Da diese Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe gefertigt ist, entsteht an der dynamischen Kontaktfläche nur geringe Reibungswärme. Dies begünstigt den Einsatz an sauberen Einbauorten ohne äußeren Schmutzanfall. Eine sorgfältig angefaste und entgratete Gehäusekante erleichtert das gleichmäßige Einpressen des Metallmantels.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 280 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm sowie eine Baubreite von 20 mm. Diese Dimensionen bestimmen die Eignung für entsprechende Wellen- und Gehäusemaße. Ein rechtwinkliger Sitz im Gehäuse unterstützt den gleichmäßigen Kontakt der Dichtlippe.
Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Innerhalb dieser Spanne behält der Werkstoff seine elastischen Dichteigenschaften bei mineralölbasierter Schmierung. Für thermisch höher beanspruchte Anwendungen außerhalb dieses Fensters sind abweichende Werkstoffe erforderlich.
Die Druckbeständigkeit reicht bis maximal 0,5 bar Überdruck. Dieser Radial-Wellendichtring ist für drucklose Schmiersysteme oder Einbaustellen mit minimaler Druckdifferenz ausgelegt. Bei höheren Betriebsdrücken empfiehlt sich der Einsatz spezieller Druckdichtringe oder druckentlasteter Dichtungsanordnungen.
Die innenliegende Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe mechanisch auf die Welle vor. Sie gleicht minimale Rundlaufabweichungen aus und unterstützt den radialen Anpressdruck der Dichtkante. Dadurch bleibt der dichtende Kontakt auch bei Wellenstillstand und wechselnden Drehzahlen erhalten.
Dichtringe ohne Schutzlippe erzeugen im Betrieb ein geringeres Reibmoment und wenig Verlustleistung an der Welle. Sie eignen sich für Einbauräume, die gegen äußere Schmutzpartikel abgeschirmt sind. Bei starkem Staubanfall empfiehlt sich ein zusätzlicher äußerer Spritzschutz oder eine vorgeschaltete Labyrinthdichtung.
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