DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W220-250-15 BASL dichtet Wellen mit 220 mm Durchmesser bei 250 mm Gehäusebohrung und 15 mm Breite gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W220-250-15 BASL dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt und eindringende Verunreinigungen. Gefertigt aus Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan), eignet sich dieser Radial-Wellendichtring für ein breites industrielles Einsatzspektrum. Die Konstruktion kombiniert einen elastomeren Außenmantel mit einer federunterstützten Dichtlippe sowie einer zusätzlichen Schutzlippe. Dadurch trennt das Bauteil flüssige Medien im Gehäuseinneren von äußeren Umwelteinflüssen.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem bei großen Wellendurchmessern im Maschinenbau und in der Antriebstechnik zum Einsatz. Das Bauteil dichtet öl- oder fettgeschmierte Lagerstellen, Getriebe sowie Industrieaggregate ab. Der Werkstoff NBR weist eine hohe Beständigkeit gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmierstoffen auf. Für Anwendungen mit leichten Druckunterschieden ist die Konstruktion bis zu einem Betriebsdruck von maximal 0,5 bar ausgelegt.
Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser von 250 mm verbessert die statische Dichtwirkung im Gehäusesitz, insbesondere bei Gehäusen mit erhöhter Wärmeausdehnung. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für die nötige Radialkraft der Dichtlippe auf die 220 mm starke Welle. Die vorgelagerte Schutzlippe (Bauform BASL) hält Staub und feine Schmutzpartikel von der primären Dichtkante fern, was abrasiven Verschleiß an der Kontaktfläche mindert.
Der Dichtring weist einen Innendurchmesser von 220 mm für die Welle auf. Sein Außendurchmesser beträgt 250 mm für die passende Gehäusebohrung, während die axiale Baubreite bei 15 mm liegt. Diese exakten Maße definieren den erforderlichen Einbauraum in der Baugruppe.
Die Bezeichnung BASL kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit gummielastischem Außenmantel und einer zusätzlichen Schutzlippe. Die Hauptdichtlippe wird durch eine integrierte Feder an die Welle angepresst. Die vorgelagerte Schutzlippe schützt die eigentliche Dichtzone vor Schmutz und feinen Partikeln von außen.
Der verwendete Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Innerhalb dieses Fensters behält das Elastomer seine werkstoffspezifische Flexibilität und Rückstellkraft, um Schmierstoffe in herkömmlichen Industrieantrieben betriebssicher im Gehäuse zurückzuhalten.
Die Dichtung ist für eine Druckbeanspruchung von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Sie dient primär drucklosen oder druckarmen Abdichtungen rotierender Wellen. Höhere Innendrücke erfordern gesonderte konstruktive Maßnahmen, da sonst die Dichtlippe unzulässig verformt werden kann.
Ein elastomerer Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen selbst bei leichten Oberflächenrauheiten oder geteilten Gehäusen sicher ab. Zudem vermindert der Kautschuk die Gefahr von Passungsrost im Sitz und erleichtert den gleichmäßigen Einpressvorgang bei der Montage.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die mechanische Vorspannung der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche. Sie gleicht temperaturbedingte Elastizitätsänderungen des NBR-Materials sowie geringfügige Wellenschwingungen aus, damit der Kontakt zwischen Dichtkante und Welle erhalten bleibt.
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