W63-85-10  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W63-85-10  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W63-85-10 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
63 mm
Außendurchmesser
85 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,042 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W63-85-10 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W63-85-10 BASL

Kautschukummantelter Wellendichtring W63-85-10 BASL aus NBR mit Schutzlippe und Zugfeder für rotierende Wellen mit 63 mm Durchmesser.

Der Radial-Wellendichtring W63-85-10 BASL dient der Abdichtung rotierender Maschinenteile gegen das Austreten von Schmierstoffen sowie gegen das Eindringen von Schmutz. Dank der Kautschukummantelung am Außendurchmesser sitzt der Dichtring auch bei thermischer Ausdehnung der Gehäusebohrung fest. Als Werkstoff kommt NBR (Perbunan) zum Einsatz, das eine gute Beständigkeit gegenüber gängigen Schmierfetten und Schmierölen auf Mineralölbasis aufweist.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W63-85-10 BASL im Betrieb?

Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau an rotierenden Wellen mit 63 mm Durchmesser bei drucklosen Schmierstoffräumen. Konstruktionsbedingt ist die Dichtung für einen Betriebsdruck von maximal 0,5 bar ausgelegt. Durch den Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad bleiben die elastischen Eigenschaften des Dichtungswerkstoffs erhalten. Bei der Montage ist auf eine saubere Wellenoberfläche sowie auf den exakten Sitz im Gehäuse mit 85 mm Außenmaß und 10 mm Breite zu achten.

Welche Vorteile bieten Schutzlippe und Kautschukummantelung?

Die Ausführung BASL verfügt neben der federbelasteten Hauptdichtlippe über eine zusätzliche Schutzlippe. Diese Staublippe schirmt die Dichtkante gegen äußere Staubpartikel ab. Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die radiale Anpressung an die Welle aufrecht. Die gummierte Außenfläche erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und gleicht fertigungsbedingte Unebenheiten der Gehäusebohrung aus.

Welche Abmessungen hat der Wellendichtring W63-85-10 BASL?

Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 63 mm, abgestimmt auf den entsprechenden Wellendurchmesser. Der Außendurchmesser für die Gehäusebohrung beträgt 85 mm, während die axiale Baubreite bei 10 mm liegt. Diese Maße entsprechen den genormten Einbauräumen für Radial-Wellendichtringe.

Was bedeutet die Kennzeichnung BASL bei diesem Dichtring?

Die Bezeichnung BASL steht für einen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung am Außenumfang sowie einer zusätzlichen Schutzlippe gegen Schmutzeintrag. Der elastomere Außenmantel unterstützt die statische Dichtwirkung im Gehäusesitz, während die Schutzlippe vorzeitigen Verschleiß der primären Dichtlippe mindert.

In welchem Temperaturbereich ist das Material NBR einsetzbar?

Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ab. In diesem Temperaturbereich behält das Elastomer seine Elastizität und zeigt ein solides Rückstellverhalten bei Kontakt mit Schmierstoffen.

Welche Aufgabe übernimmt die Zugfeder im Wellendichtring W63-85-10 BASL?

Die im Lippenbereich integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl übt eine definierte Radialkraft auf die Dichtkante aus. Dadurch wird der mechanische Anpressdruck auf die Wellenoberfläche auch bei leichten Wellenbewegungen oder nachlassender Eigenspannung des Gummis aufrechterhalten.

Bis zu welchem Betriebsdruck kann der Wellendichtring W63-85-10 BASL betrieben werden?

Dieser Radial-Wellendichtring ist für überwiegend drucklose Schmierstoffräume konzipiert und hält Betriebsdrücken bis maximal 0,5 bar stand. Bei höheren Drücken besteht das Risiko, dass die Dichtlippe verformt oder von der Welle abgehoben wird.

Worauf kommt es bei der Ausrichtung der Schutzlippe an?

Die zusätzliche Schutzlippe ist nach außen zur Atmosphärenseite hin ausgerichtet, um Staub, Spritzwasser und Schmutzpartikel von der Dichtstelle fernzuhalten. Die gefederte Hauptdichtlippe zeigt in Richtung des abzudichtenden Schmierstoffmediums im Gehäuseinnenraum.

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