DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W20-47-7 VIT dichtet rotierende Wellen mit 20 mm Durchmesser bei anspruchsvollen thermischen sowie chemischen Bedingungen dauerhaft ab.
Der Wellendichtring W20-47-7 VIT dient der Abdichtung von rotierenden Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Mit den Abmessungen von 20 mm Innendurchmesser, 47 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite passt dieser Radial-Wellendichtring in standardisierte Gehäusebohrungen. Dank der Fertigung aus Fluorkautschuk FKM (Viton) eignet sich das Bauteil für Temperaturen von -15 bis +200 Grad. Der Dichtring ist für Betriebsdrücke von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt und schützt Baugruppen vor Schmiermittelverlust.
Dieser Dichtring kommt vor allem in thermisch beanspruchten Baugruppen zum Einsatz, bei denen Standardelastomere an ihre thermischen Grenzen stoßen. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Maschinenkomponenten und Wellendurchführungen, die mit synthetischen Schmierstoffen oder anspruchsvollen Medien beaufschlagt sind. Da die Dichtung ohne zusätzliche Staublippe ausgeführt ist, reduziert sich die Reibleistung an der Welle bei reinem Flüssigkeitskontakt. Eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die Radialkraft der Dichtlippe auch bei Schwingungen aufrecht.
Der Werkstoff FKM zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber Ölen, Kraftstoffen und hohen Temperaturen aus. Dadurch behält das Elastomer seine Elastizität bei Temperaturen bis +200 Grad. Die vollflächig kautschukummantelte Ausführung dichtet die Gehäusebohrung auch bei raueren Oberflächen oder thermischer Gehäusedehnung ab. Zudem trägt der Gummiüberzug dazu bei, Passungsrost im Sitz zu vermeiden. Im Betrieb sollte der Druck im Gehäuse maximal 0,5 bar betragen, um die Dichtlippe nicht zu überlasten.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 47 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 7 mm. Diese Maße entsprechen gängigen Normvorgaben für Radial-Wellendichtringe und ermöglichen einen passgenauen Austausch vorhandener Dichtungen identischer Dimensionen.
Fluorkautschuk (FKM) ist für Temperaturen von -15 bis +200 Grad ausgelegt. Er zeichnet sich durch hohe Beständigkeit gegenüber Chemikalien, synthetischen Ölen und Kraftstoffen aus. Das Material behält seine elastischen Eigenschaften auch bei großer Hitze, wodurch die Dichtlippe flexibel bleibt und Schmierstoffe im System hält.
Die Zugfeder umschließt die Dichtlippe und presst sie mit definierter Vorspannung radial auf die Wellenoberfläche. Die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl bietet Schutz vor Korrosionsschäden bei Kontakt mit aggressiven Medien oder Feuchtigkeit. So bleibt der Anpressdruck auf die Welle auch bei Temperaturwechseln und dynamischer Belastung stabil erhalten.
Ein Wellendichtring ohne Schutzlippe eignet sich für saubere Einbauumgebungen, in denen kein äußerer Schmutz-, Staub- oder Spritzwassereintrag droht. Durch den Verzicht auf die zusätzliche Schutzlippe sinkt die Reibung an der Welle. Dies reduziert die Reibleistung sowie die Wärmeentwicklung an der Dichtstelle im laufenden Betrieb.
Die Konstruktion ist für einen maximalen Überdruck von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Standard-Wellendichtringe dienen vorrangig der drucklosen Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmiermittelverlust. Steigt der Innendruck über diesen Grenzwert, kann sich die Dichtlippe verformen oder umstülpen, was zu Leckagen und vorzeitigem Verschleiß führt.
Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser sorgt für eine sichere statische Abdichtung in der Gehäusebohrung. Sie gleicht thermische Dehnungsunterschiede zwischen Ring und Gehäuse elastisch aus und trägt auch bei leichten Riefen im Lagersitz zur Dichtheit bei. Zudem vereinfacht die Elastomerschicht das Einpressen und schützt die Aufnahmebohrung vor Beschädigungen.
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