DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W20-35-7 VIT dichtet rotierende Wellen mit 20 mm Durchmesser bei 35 mm Gehäusebohrung und 7 mm Einbaubreite gegen Medien ab.
Mit dem Wellendichtring W20-35-7 VIT erhalten Sie eine Radial-Wellendichtung für thermische und chemische Umgebungsbedingungen. Der Dichtring dichtet rotierende Wellen mit einem Durchmesser von 20 mm in Gehäusebohrungen mit 35 mm Außendurchmesser und 7 mm Einbaubreite ab. Dank des Elastomers FKM (Viton) eignet sich dieses Bauteil für einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad Celsius. Die Kautschukummantelung am Außenmantel begünstigt einen dichten Sitz in der Gehäusebohrung, auch bei leichten Rauheiten oder Wärmeausdehnung.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich vor allem für Aggregate, in denen Schmierstoffe bei hohen Betriebstemperaturen im System gehalten werden sollen. Durch den Verzicht auf eine zusätzliche Staublippe erzeugt die Bauform geringere Reibleistung an der Welle. Typische Anwendungen liegen in Industrieaggregaten mit rotierenden Wellen, sofern die Schmierstelle vor externem Schmutzeintrag geschützt ist. Die Druckbeständigkeit reicht bis maximal 0,5 bar, weshalb das Bauteil primär für drucklose oder druckarme Systeme ausgelegt ist.
Der Werkstoff FKM zeichnet sich durch Beständigkeit gegen Mineralöle, synthetische Schmierstoffe und chemische Medien aus. Ergänzend erzeugt die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche. Diese Feder bleibt auch in anspruchsvollen Umgebungen formstabil. Berücksichtigen Sie bei der Montage, dass die Gegenlauffläche auf der Welle drallfrei geschliffen und frei von scharfen Kanten ist, um die Dichtkante beim Aufschieben nicht zu beschädigen.
Die Abmessungen betragen 20 mm Innendurchmesser für die Welle, 35 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung und 7 mm Bauhöhe. Messen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäuseaufnahme sorgfältig nach, damit der Außenmantel passgenau sitzt und die Dichtlippe mit definiertem Kontakt anliegt.
Das Elastomer FKM deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad Celsius ab. Dadurch bleibt das Material auch bei hoher thermischer Belastung elastisch und formstabil, während einfachere Elastomere bei solchen Betriebstemperaturen vorzeitig verhärten oder rissig werden können.
Die Ausführung ohne Schutzlippe minimiert die Berührungsfläche auf der rotierenden Welle. Das senkt das Reibmoment und die entstehende Reibungswärme an der Kontaktzone. Diese Bauform empfiehlt sich, wenn das Bauteil vor allem Schmierstoffaustritt verhindern soll und die Umgebung weitgehend frei von Fremdpartikeln ist.
Der Dichtring ist für eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Er dient primär dem drucklosen Abdichten von flüssigen Schmierstoffen oder Schmierfetten. Bei Betriebsdrücken oberhalb von 0,5 bar sollten spezielle Druck-Wellendichtringe oder Entlastungsbohrungen im Gehäuse vorgesehen werden.
Die Zugfeder unterstützt die Radialkraft der Dichtlippe und hält den gleichmäßigen Anpressdruck an die Welle aufrecht. Die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl mindert Korrosionsrisiken an der Feder, falls aggressive Medien oder feuchte Umgebungsbedingungen auf die Dichtstelle einwirken.
Ein kautschukummantelter Außenring erleichtert das dichte Einpassen in Gehäusebohrungen, selbst wenn geringfügige Oberflächenrauheiten oder thermische Dehnungsunterschiede zwischen Ring und Gehäuse vorliegen. Zudem verringert die Elastomerbeschichtung das Risiko von Undichtigkeiten über den Außenmantel und schont die Bohrung beim Einpressen.
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