W28-52-10  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W28-52-10  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W28-52-10 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
28 mm
Außendurchmesser
52 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W28-52-10 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W28-52-10 BA

Der Wellendichtring W28-52-10 BA (28x52x10 mm) aus NBR schützt rotierende Wellen vor Schmierstoffaustritt bei Betriebsdrücken bis maximal 0,5 bar.

Der Wellendichtring W28-52-10 BA dichtet rotierende Wellen in Gehäusen gegen das Austreten von Öl oder Fett ab. Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 28 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm sowie eine Breite von 10 mm. Gefertigt aus NBR (Perbunan), eignet sich diese Radialwellendichtung für Schmiermittel auf Mineralölbasis. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe und hält den Anpressdruck an der Wellenoberfläche stabil.

In welchen Bereichen kommt der Wellendichtring W28-52-10 BA zum Einsatz?

Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Lagerstellen und Getriebe ab, bei denen flüssige Schmierstoffe im Gehäuseinneren verbleiben sollen. Die Ausführung ohne Schutzlippe minimiert Reibung sowie Wärmeentwicklung an der Kontaktfläche. Der Einsatz empfiehlt sich in geschlossenen Konstruktionen, bei denen Schmutzpartikel von außen bereits konstruktiv abgehalten werden. Durch die Druckbeständigkeit bis 0,5 bar ist die Dichtung für drucklose oder gering druckbeaufschlagte Aggregate vorgesehen.

Was zeichnet den Werkstoff NBR und die Kautschukummantelung aus?

Die Ausführung mit Kautschukmantel erleichtert das Einpressen und gleicht geringe Rauheiten der Gehäusebohrung aus. Der elastische Außenmantel trägt auch bei thermischer Ausdehnung dazu bei, unerwünschte Spaltbildung am Gehäusesitz zu vermeiden. Der Werkstoff NBR deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Vor dem Einbau empfiehlt sich ein Abgleich der tatsächlichen Betriebstemperatur mit diesen Grenzwerten.

Welche Maße hat der Wellendichtring W28-52-10 BA?

Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 28 mm für entsprechende Wellenabmessungen. Der Außendurchmesser beträgt 52 mm bei einer Gesamtbreite von 10 mm. Diese Maße müssen mit der Welle und der Gehäusebohrung übereinstimmen, um eine dichte Passung im Gehäusesitz zu erzielen.

Welcher Temperaturbereich ist für diesen Wellendichtring zulässig?

Ausgelegt ist das Bauteil für Dauertemperaturen zwischen -30 und +100 Grad. In diesem thermischen Fenster behält das NBR-Elastomer seine Dichtwirkung bei Kontakt mit Schmierfetten und Ölen. Höhere Temperaturen beschleunigen den Verschleiß des Werkstoffs, weshalb die Systemtemperatur innerhalb dieser Grenzen bleiben sollte.

Welche Funktion hat die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die Zugfeder erzeugt eine gleichmäßige radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche. Sie gleicht leichte Rundlauffehler aus und stabilisiert den Kontaktbereich. Da die Feder aus unlegiertem Stahl besteht, sollte die Einbaustelle stets mit Schmierstoff benetzt sein, um Korrosion zu vermeiden.

Warum besitzt dieser Radial-Wellendichtring keine Staublippe?

Konstruktionen ohne zusätzliche Staublippe erzeugen weniger Reibung und geringere Temperaturentwicklung an der Welle. Sie eignen sich für geschlossene Systeme, bei denen keine Schmutzpartikel von außen an die Dichtkante gelangen. Für schmutzbelastete Umgebungen wäre eine vorgelagerte Labyrinthdichtung oder eine Ausführung mit Schutzlippe erforderlich.

Bis zu welchem Betriebsdruck kann der Dichtring arbeiten?

Der Wellendichtring hält einem Druck von maximal 0,5 bar stand. Er dient vor allem der drucklosen Abdichtung von Schmieröl oder Lagerfett. Höhere Innendrücke können die flexible Lippe verformen, was die Dichtwirkung beeinträchtigt und den Einsatz spezieller Druckdichtungen erfordert.

Welchen Vorteil bietet die kautschukummantelte Ausführung?

Ein gummierter Außenmantel gleicht fertigungsbedingte Riefen in der Aufnahmebohrung aus. Er verhindert Leckagen entlang der Gehäusewand, insbesondere bei Materialien mit abweichender Wärmeausdehnung. Zudem lässt sich der Ring mit gleichmäßig verteilter Einpresskraft montieren, ohne die Passung der Gehäusebohrung zu beschädigen.

Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
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