GR22-28-4 Wellendichtringe von INA
GR22-28-4 Wellendichtringe von INA

INA

Wellendichtringe INA GR22-28-4

Technische Daten
 
Innendurchmesser
21,4 mm
Außendurchmesser
28,08 mm
Breite
4 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
mit außenliegender Stahlarmierung
Temperaturbereich
-30 bis +110 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
ohne
Gewicht
0,002 kg
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Wellendichtringe INA GR22-28-4
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Wellendichtringe INA GR22-28-4

Der Wellendichtring GR22-28-4 von INA dichtet rotierende Wellen mit 21,4 mm Durchmesser zuverlässig gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintrag ab.

Der Wellendichtring GR22-28-4 ist eine kompakte Radialdichtung aus widerstandsfähigem NBR (Perbunan). Bei Einbaumaßen von 21,4 mm Wellendurchmesser, 28,08 mm Gehäusebohrung und einer geringen Breite von 4 mm eignet sich diese Dichtung für platzsparende Konstruktionen im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Das NBR-Material widersteht Temperaturen von -30 bis +110 Grad Celsius und verträgt herkömmliche mineralölbasierte Fette und Öle. In Kombination mit Wälzlagern schützt das Element den Schmierstoffbereich und schirmt die Laufbahnen vor Umgebungseinflüssen ab.

In welchen Einbausituationen kommt der Wellendichtring GR22-28-4 zum Einsatz?

Der Dichtring findet vorrangig in kompakten Baugruppen Verwendung, bei denen Standarddichtungen aufgrund der Einbaubreite keinen Platz finden. Die Konstruktion dichtet drucklose oder druckarme Medien bis maximal 0,5 bar Betriebsdruck ab. Typische Einsatzbereiche liegen in Getriebegehäusen, Kleinantrieben sowie Lagerstellen, bei denen Schmierfett im Inneren verbleiben soll. Durch die zusätzliche Schutzlippe wehrt der Ring feine Partikel und Staub von außen ab, bevor abrasive Fremdkörper die empfindliche Dichtkante oder das angrenzende Lager erreichen.

Welche Besonderheiten bieten Stahlarmierung und federlose Dichtlippe?

Die Ausführung mit außenliegender Stahlarmierung verleiht dem Dichtring einen festen Sitz in der Gehäusebohrung und erleichtert das rechtwinklige Einpressen. Anders als klassische Radial-Wellendichtringe kommt diese Bauform ohne Zugfeder aus. Die Vorspannung entsteht rein über die Elastizität des NBR-Körpers auf der Welle mit 21,4 mm Durchmesser, was die Reibung an der Kontaktfläche gering hält. Für den Einbau sind gratfreie Wellenenden sowie eine ausreichende Schmierung der Lippe vor Inbetriebnahme zweckmäßig, um Trockenlauf zu verhindern.

Welche Maße zeichnen den Wellendichtring GR22-28-4 aus?

Der Ring ist für einen Wellendurchmesser von 21,4 mm ausgelegt. Der Außendurchmesser beträgt 28,08 mm und passt in entsprechend gefertigte Aufnahmebohrungen. Mit einer geringen Baubreite von nur 4 mm benötigt dieser Dichtring wenig axialen Bauraum, wodurch er sich platzsparend in schmale Gehäusepartien oder direkt neben Wälzlagern einfügen lässt.

Für welchen Temperaturbereich ist das NBR-Material ausgelegt?

Der Elastomer-Werkstoff NBR (Perbunan) deckt ein Temperaturfenster von -30 bis +110 Grad Celsius ab. In diesem Bereich behält das Dichtungsmaterial seine Elastizität und Dichtwirkung. Der Werkstoff erweist sich als beständig gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten, wie sie in industriellen Maschinen und Aggregaten üblich sind.

Welche Aufgabe übernimmt die integrierte Schutzlippe?

Neben der primären Dichtlippe verfügt die Bauform über eine vorgeschaltete Schutzlippe. Diese Lippe wirkt als zusätzliche Barriere gegen Staub, Schmutzpartikel und Spritzwasser von außen. Dadurch schützt sie die innere Dichtkante vor vorzeitigem Verschleiß durch abrasive Verunreinigungen und unterstützt die Betriebssicherheit der dahinterliegenden Lagerung.

Bis zu welchem Betriebsdruck lässt sich der Wellendichtring GR22-28-4 einsetzen?

Die Konstruktion ist für den drucklosen Betrieb sowie für leichte Druckbeanspruchungen bis maximal 0,5 bar freigegeben. Höhere Betriebsdrücke können dazu führen, dass sich die Dichtlippe verformt oder abhebt. In Systemen mit höherem Innendruck sind daher alternative Dichtungssysteme oder Druckausgleichsmaßnahmen im Gehäuse erforderlich.

Welche Besonderheit hat die federlose Ausführung?

Dieser Typ kommt ohne metallische Zugfeder aus. Die Anpresskraft an die Welle wird allein durch die Formgebung und die werkstoffeigene Vorspannung des NBR-Körpers erzeugt. Das reduziert das Reibmoment an der Welle im Vergleich zu federunterstützten Ringen und vermeidet das Risiko einer abspringenden Feder bei Vibrationen.

Was ist bei der Montage der außenliegenden Stahlarmierung zu beachten?

Die außenliegende Stahlarmierung sorgt für einen festen Sitz im Gehäuse, verlangt jedoch ein sorgfältiges Einpressen. Nutzen Sie ein ebenes Einpresswerkzeug, das die Kraft gleichmäßig auf den metallischen Außenring überträgt. Bestreichen Sie die Welle und die Dichtlippe vor dem Aufschieben mit Schmierstoff, damit die Kante beim Anlauf geschützt bleibt.

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