SD28-35-4 Wellendichtringe von INA
SD28-35-4 Wellendichtringe von INA

INA

Wellendichtringe INA SD28-35-4

Technische Daten
 
Innendurchmesser
27,75 mm
Außendurchmesser
35,3 mm
Breite
4 mm
Material
Polyamid und PU-Elastomer
Ausführung
Kunststoff
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
zweilippig
Zugfeder
ohne
Gewicht
0,001 kg
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Wellendichtringe INA SD28-35-4
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Wellendichtringe INA SD28-35-4

Der Wellendichtring SD28-35-4 bietet mit den Maßen 27,75x35,3x4 mm eine zweilippige Abdichtung aus Polyamid und PU-Elastomer für kompakte Bauräume.

Der Wellendichtring SD28-35-4 von INA dient als kompakte Radialdichtung zur Trennung von Schmierstoffräumen und Umgebung. Gefertigt aus einem Verbund aus Polyamid und PU-Elastomer, dichtet das Element rotierende sowie axial bewegte Wellen ab. Durch die geringe Baubreite von nur 4 mm findet die Komponente vor allem in beengten Lageranordnungen Platz. Die Konstruktion deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab und eignet sich für industrielle Reparaturen ebenso wie für Serienausrüstungen.

In welchen Einsatzbereichen überzeugt der Wellendichtring SD28-35-4?

Konstrukteure setzen diesen Dichtring an Wellendurchmessern von 27,75 mm ein, wenn Schmierstoffaustritt und das Eindringen von Schmutzpartikeln begrenzt werden sollen. Durch den PU-Werkstoff eignet sich die Bauform SD sowohl für rotierende Wellen als auch als Abstreifer bei rein axialen Hubbewegungen. Einsatzfelder finden sich in kompakten Gehäusen und Wellenführungen des allgemeinen Maschinenbaus. Die Dichtung hält einem Überdruck von bis zu 0,5 bar stand und schützt nachgelagerte Bauteile vor Verunreinigungen.

Welche Vorteile bietet die zweilippige Bauform ohne Zugfeder?

Die Ausführung besitzt zwei funktionale Dichtkanten: Eine innere Dichtlippe hält Schmierfett oder dünnflüssige Medien im Innenraum zurück, während die äußere Schutzlippe Schmutz und Feuchtigkeit abweist. Da das Profil ohne metallische Zugfeder auskommt, entfällt das Risiko von Federbeschädigungen oder Korrosion an dieser Stelle. Die erforderliche radiale Vorspannung resultiert aus der Eigenelastizität des Polyurethans. Beim Einbau ist auf eine unbeschädigte Wellenoberfläche sowie die korrekte Ausrichtung der Schutzlippe zur Schmutzseite hin zu achten.

Welche Abmessungen hat der Wellendichtring SD28-35-4?

Dieser Dichtring weist einen Innendurchmesser von 27,75 mm, einen Außendurchmesser von 35,3 mm sowie eine schmale Baubreite von 4 mm auf. Diese Maße erlauben eine platzsparende Integration in Gehäusebohrungen mit entsprechendem Sitz, um Lagerstellen und rotierende Wellen kompakt abzusichern.

Aus welchen Werkstoffen besteht der Wellendichtring SD28-35-4?

Der Ring besteht aus einer Kombination aus Polyamid und thermoplastischem PU-Elastomer. Der Tragkörper aus Polyamid verleiht dem Dichtelement die erforderliche Formstabilität beim Einpressen in das Gehäuse, während die elastischen Dichtlippen aus Polyurethan eine hohe Verschleißfestigkeit an der Gegenlauffläche aufweisen.

Wie funktioniert die zweilippige Dichtung bei diesem Modell?

Die Konstruktion trennt zwei Schutzfunktionen räumlich auf: Die primäre Dichtlippe hält das Schmiermittel im Gehäuseinneren zurück. Gleichzeitig agiert die vorgelagerte Schutzlippe als Barriere gegen Staub, Feuchtigkeit und Schmutzpartikel von außen. Vor der Montage empfiehlt sich eine Fettfüllung des Zwischenraums beider Lippen.

Für welchen Druckbereich ist der Dichtring ausgelegt?

Das Dichtelement eignet sich für Anwendungen mit einem Betriebsüberdruck von maximal 0,5 bar. Bei drucklosen Systemen oder moderaten Schmierstoffdrücken im Gehäuseinnenraum sorgt die Lippenkontur für eine Abdichtung. Höhere Betriebsdrücke sollten vermieden werden, um ein Abheben oder Verformen der elastischen Lippen zu verhindern.

In welchem Temperaturbereich lässt sich der Dichtring einsetzen?

Der zulässige Temperatureinsatzbereich reicht von -30 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten Polyamid-Tragkörper und PU-Dichtlippen ihre mechanische Flexibilität und Festigkeit. Für Anwendungen außerhalb dieser Temperaturen sind gesonderte Dichtungsausführungen zu prüfen.

Worauf ist bei der Montage der SD-Dichtung zu achten?

Vor dem Einpressen sollten Welle und Gehäusebohrung gesäubert und leicht benetzt werden. Die beschriftete Seite mit der Schutzlippe weist standardmäßig in Richtung der Schmutzseite nach außen. Ein geeignetes Einpresswerkzeug trägt dazu bei, dass die Montagekraft gleichmäßig am Außendurchmesser angreift und die Dichtkanten unbeschädigt bleiben.

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