SKF
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Der kautschukummantelte Wellendichtring G37X47X4 von SKF dichtet rotierende Wellen mit 37 mm Durchmesser bei 47 mm Außendurchmesser und 4 mm Breite ab.
Der Wellendichtring G37X47X4 dient dem dichten Abschluss von rotierenden Wellen gegenüber Gehäusebohrungen. Mit einem Innendurchmesser von 37 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer schmalen Breite von 4 mm eignet sich die Dichtung für kompakte Bauräume. Als Werkstoff kommt Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) zum Einsatz, der eine gute Beständigkeit gegen Schmieröle und Fette auf Mineralölbasis aufweist. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den Anpressdruck der Dichtlippe an der rotierenden Lauffläche aufrecht.
Die Radialdichtung dient dazu, Schmierstoffe in Lagerstellen zu halten und das Austreten von Öl oder Fett zu verhindern. Durch den Verzicht auf eine zusätzliche Staublippe erzeugt das Bauteil geringe Reibungsverluste an der Welle. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad Celsius. Die Dichtung ist für drucklose Anwendungen oder Systeme mit geringem Druckaufbau bis maximal 0,5 bar ausgelegt, wie sie im allgemeinen Maschinenbau auftreten.
Der Außenmantel aus Elastomer erleichtert das Einpressen in die Aufnahmebohrung und unterstützt die statische Abdichtung am Gehäusesitz. Selbst bei Gehäusen mit erhöhter Wärmeausdehnung oder geteilten Lagersitzen schließt die profilierte Gummioberfläche die Passung ab. Vor dem Einbau empfiehlt sich das Benetzen der Dichtkante mit dem vorgesehenen Schmierstoff, um die Reibung in der Anlaufphase zu verringern. Scharfkantige Absätze an der Welle sollten abgedeckt werden, damit die Dichtlippe unbeschädigt bleibt.
Die Abmessungen betragen 37 mm Innendurchmesser für die Welle, 47 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung und 4 mm Baubreite. Dank der schmalen Ausführung lässt sich das Dichtelement platzsparend in kompakte Konstruktionen integrieren.
Der Dichtwerkstoff NBR ermöglicht einen kontinuierlichen Betrieb bei Temperaturen zwischen -30 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei Kontakt mit handelsüblichen Schmierfetten und mineralischen Schmierölen.
Die innenliegende Zugfeder umschließt die Dichtlippe und erzeugt eine definierte Radialkraft auf die Wellenoberfläche. Dadurch gleicht die Feder geringe Wellenschlagbewegungen aus und trägt dazu bei, dass die Lippe auch bei wechselnden Drehzahlen gleichmäßig anliegt.
Die Konstruktion ist für den drucklosen Betrieb sowie für leichte Druckdifferenzen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Für Anwendungen mit höheren Betriebsdrücken sind Standard-Radialwellendichtringe ohne stützende Sonderkonstruktion ungeeignet.
Nein, dieses Modell ist als einlippiger Dichtring ohne separate Schutz- oder Staublippe gefertigt. Dadurch entsteht an der Welle weniger Reibungswärme, weshalb sich die Bauform vor allem für saubere Umgebungen oder geschützte Einbauräume innerhalb geschlossener Maschinengehäuse empfiehlt.
Die Ummantelung aus Elastomer verbessert die statische Dichtwirkung in der Gehäusebohrung, auch bei leichten Riefen oder Werkstoffen mit hoher Wärmeausdehnung. Zudem reduziert die Gummischicht die erforderlichen Einpresskräfte während der Gehäusemontage.
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