INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring GR25-32-4 von INA schützt mit außenliegender Stahlarmierung und Schutzlippe Wellen mit 24,4 mm Durchmesser vor Schmierstoffverlust und Schmutzeintritt.
Der Wellendichtring GR25-32-4 von INA dient dem Abdichten rotierender oder axial geführter Bauteile in kompakten Bauräumen. Gefertigt aus NBR (Perbunan) hält der Ring Schmierfette sowie Mineralöle im Gehäuseinneren. Die Maße betragen 24,4 mm an der Bohrung, 32,09 mm am Außendurchmesser und 4 mm in der Breite. Dank der schmalen Bauform lässt sich das Bauteil platzsparend in Gehäusebohrungen integrieren, während eine zusätzliche Schutzlippe das Eindringen von Staub hemmt.
Dieser Dichtring kommt vor allem bei kompakten Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen der axiale Einbauraum begrenzt ist. Die Ausführung aus Perbunan eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +110 Grad Celsius. Das Dichtelement hält Betriebsdrücken von bis zu 0,5 bar stand. Dadurch deckt der Dichtring Anwendungen mit geringen Druckbelastungen ab, bei denen Schmierstoffkammern gegen Verunreinigungen von außen abgeschirmt werden.
Bei dieser Bauart sorgt eine außenliegende Stahlarmierung für den festen Sitz in der Gehäusebohrung. Die Konstruktion verzichtet auf eine Zugfeder, sodass die Dichtlippe allein durch die elastische Werkstoffvorspannung an der Gegenlauffläche anliegt. Diese federlose Ausführung verringert die Reibleistung an der Welle. Die integrierte Schutzlippe fungiert als Barriere gegen Umgebungsstaub und erfordert beim Aufschieben einen sauberen, gratfreien Wellenabsatz.
Mit 24,4 mm Innendurchmesser, 32,09 mm Außendurchmesser und 4 mm Breite weist der Dichtring einen kompakten Querschnitt auf. Diese Abmessungen eignen sich für Konstruktionen mit knappem axialem Bauraum. Vor dem Einbau sollten der Durchmesser der Wellenlauffläche sowie die Gehäusebohrung auf Maßhaltigkeit geprüft werden.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +110 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Fenster bleibt das Elastomer formstabil und behält seine Dichtwirkung gegenüber mineralischen Schmierstoffen. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen außerhalb dieser Spanne empfiehlt sich die Rücksprache mit technischen Beratern.
Eine Schutz- oder Staublippe bildet eine zusätzliche Barriere auf der Atmosphärenseite der Dichtung. Sie hindert trockenen Staub, Abrieb und Schmutz daran, unmittelbar bis zur eigentlichen Dichtlippe vorzudringen. Dadurch verringert sich der Verschleiß an der Kontaktfläche, was zu einer stabileren Abdichtung der gelagerten Welle beiträgt.
Federlose Wellendichtringe nutzen ausschließlich die elastische Rückstellkraft der NBR-Lippe zur Abdichtung. Der Verzicht auf die metallische Schraubenfeder reduziert die Reibung sowie die Wärmeentwicklung an der Wellenoberfläche. Diese Variante findet vor allem in schmalen Dichtstellen und bei mäßigen Drehzahlen oder Axialbewegungen praktische Anwendung.
Die Konstruktion ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Der Ring eignet sich somit für drucklose Gehäuse oder Anwendungen mit geringen Überdrücken, etwa durch thermische Schmierstoffausdehnung. Für deutlich höhere Drücke sind druckfeste Spezialdichtungen mit verstärktem Stützring erforderlich.
Der außenliegende Metallmantel dient der Formstabilität und unterstützt den festen Sitz im Gehäuse. Beim Einpressen überträgt die Stahlarmierung die Montagekräfte gleichmäßig auf die Gehäusewand. Ein passendes Einpresswerkzeug sollte nahe am Außendurchmesser ansetzen, um die Dichtlippe während der Montage nicht zu verformen.
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