SD22-30-4 -A Wellendichtringe von INA
SD22-30-4 -A Wellendichtringe von INA

INA

Wellendichtringe INA SD22-30-4 -A

Technische Daten
 
Innendurchmesser
22 mm
Außendurchmesser
30 mm
Breite
4 mm
Material
Polyamid und PU-Elastomer
Ausführung
Kunststoff
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
zweilippig
Zugfeder
ohne
Gewicht
0,001 kg
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Wellendichtringe INA SD22-30-4 -A
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Wellendichtringe INA SD22-30-4 -A

Kompakter Wellendichtring SD22-30-4 -A von INA mit 22 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und zweilippiger Konstruktion zum Schutz gegen Verunreinigungen.

Der Wellendichtring SD22-30-4 -A dient der wirksamen Abdichtung rotierender oder axial bewegter Maschinenelemente bei beengten Einbauverhältnissen. Als Radial-Wellendichtring schirmt dieses Bauteil den Schmierbereich ab und verhindert das Eindringen von Staub oder Feuchtigkeit in das Lagergehäuse. Die Kombination aus Polyamid und PU-Elastomer verleiht dem Dichtelement eine hohe Formstabilität. Bei Werkstattleitung und Konstruktion kommt diese schmale Bauform mit 4 mm Breite bevorzugt an kompakten Wellendurchführungen zum Einsatz.

In welchen Bereichen wird der Wellendichtring SD22-30-4 -A eingesetzt?

Dieses Dichtelement von INA ist für Wellen mit einem Durchmesser von 22 mm konzipiert. Durch die Bauart aus Polyamid und verschleißfestem PU-Elastomer eignet sich der Ring sowohl für rotierende Wellen als auch für axiale Hubbewegungen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerstellen und Gehäusen mit geringem Überdruck bis maximal 0,5 bar. Das Material toleriert Umgebungstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad Celsius und arbeitet bei sachgemäß geschmierter Gegenlauffläche reibungsarm.

Welche Funktion bietet die zweilippige Ausführung ohne Zugfeder?

Die zweilippige Ausführung vereint Dichtfunktion und Schmutzabwehr in einer schmalen Komponente. Während die primäre Dichtlippe das Schmiermittel im Gehäuse hält, dient die vorgelagerte Schutzlippe als Barriere gegen Partikel von außen. Da das Bauteil ohne metallische Zugfeder auskommt, beruht die Vorspannung auf der Eigenelastizität des Werkstoffs. Dadurch reduziert sich das Risiko von Federbeschädigungen bei der Montage. Für eine einwandfreie Funktion empfiehlt sich das Einbringen eines Schmierfetts zwischen die beiden Lippen vor dem Einbau.

Welche Maße hat der Wellendichtring SD22-30-4 -A?

Dieser Dichtring weist einen Innendurchmesser von 22 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm und eine schmale Einbaubreite von 4 mm auf. Durch diese kompakten Abmessungen eignet er sich besonders für Konstruktionen mit sehr begrenztem axialem Bauraum. Prüfen Sie vor der Montage stets die Maßhaltigkeit der Welle und der Gehäusebohrung.

Aus welchen Werkstoffen besteht der Dichtring?

Der Dichtring besteht aus einer Kombination aus Polyamid und PU-Elastomer. Das Polyamid sorgt für die notwendige Steifigkeit und den festen Sitz im Gehäuse, während das PU-Elastomer die Dicht- und Schutzlippen bildet. Dieser Werkstoffverbund widersteht mechanischem Abrieb und hält Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius stand.

Warum besitzt dieses Modell keine Zugfeder?

Dieser Wellendichtring verzichtet konstruktiv auf eine metallische Wurmfeder und nutzt stattdessen die Rückstellkräfte des Elastomers. Dies vereinfacht die Handhabung bei der Montage und verhindert, dass sich lose Teile im Gehäuse lösen können. Der Ring bleibt formstabil und dichtet Anwendungen bei Drücken bis maximal 0,5 bar ab.

Welche Funktion erfüllt die zweilippige Konstruktion?

Die zweilippige Bauweise kombiniert zwei Aufgaben in einem Ring. Die innenliegende Dichtlippe verhindert das Austreten von Schmierfett oder drucklosem Öl aus dem Lagerbereich. Die äußere Schutzlippe hält Schmutz, Staub und Spritzwasser fern. Der Zwischenraum beider Lippen wird typischerweise mit Fett gefüllt, um Trockenlauf zu verhindern.

Welcher Druckbereich ist für das Bauteil zulässig?

Der Dichtring ist für drucklose Anwendungen oder geringe Druckbelastungen bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Höhere Betriebsdrücke können die Lippen verformen und zu vorzeitigem Verschleiß führen. Für Anwendungen mit stärkerer Druckbeaufschlagung sollten Sie alternative Dichtsysteme mit zusätzlicher Druckabstützung wählen.

Wie sollte die Gegenlauffläche beschaffen sein?

Für den Betrieb der Dichtlippen muss die Gegenlauffläche auf der Welle sauber, glatt und frei von Riefen sein. Scharfkantige Absätze, Nuten oder Gewinde sind bei der Montage mit Schutzhülsen abzudecken. Eine Vorbenetzung der Welle mit Schmierstoff erleichtert das Aufschieben und schützt das Elastomer beim ersten Anlaufen vor Reibungsschäden.

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