INA
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Der Wellendichtring GR28-35-4 von INA schützt mit 27,4 mm Innen- und 35,09 mm Außendurchmesser Lagerstellen vor Schmutz und Schmierstoffverlust.
Der Wellendichtring GR28-35-4 dichtet rotierende Wellen gegen Schmierstoffaustritt sowie gegen das Eindringen von Partikeln ab. INA fertigt diesen Radialdichtring mit einer schmalen Breite von 4 mm gezielt für axial begrenzte Bauräume. Dank des Werkstoffs NBR deckt das Dichtelement einen Einsatzbereich von -30 bis +110 Grad Celsius ab. Die Bauweise empfiehlt sich für Konstruktionen, bei denen eine geringe Reibung und zugleich ein formstabiler Sitz in der Aufnahmebohrung erforderlich sind.
Der Radialwellendichtring kommt vorrangig in kompakten Baugruppen zum Einsatz, bei denen flüssige Schmierstoffe oder Fette drucklos im Gehäuse verbleiben sollen. Die Dichtkante läuft direkt auf der rotierenden Welle und dient dazu, den Schmierstofffilm im Inneren zu halten. Gleichzeitig wehrt die integrierte Schutzlippe trockenen Schmutz und feine Staubpartikel von außen ab. Das Dichtelement ist für eine Druckbelastung von bis zu 0,5 bar ausgelegt und arbeitet dadurch in drucklosen Gehäuseumgebungen.
Die außenliegende Stahlarmierung verleiht dem Dichtring mechanische Stabilität und trägt zu einem festen Sitz in der Gehäusebohrung bei. Da diese Ausführung bewusst ohne Zugfeder gefertigt ist, erzeugt die NBR-Dichtlippe lediglich ein geringes Reibmoment auf der Welle. Die zusätzliche Staublippe bildet dabei eine vorgeschaltete Dichtstufe gegen Schmutzeintrag. Für eine dauerhafte Dichtwirkung empfiehlt sich eine feingeschlichtete Lauffläche auf der Kontaktwelle, um den Abrieb der Dichtkante zu minimieren.
Mit einem Innendurchmesser von 27,4 mm, einem Außendurchmesser von 35,09 mm sowie einer Breite von 4 mm ist der Ring für schmale Einbaustellen ausgelegt. Diese Geometrie erlaubt die Abdichtung bei axial begrenztem Bauraum.
NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan) bildet das Basismaterial dieses Dichtelements. Der Werkstoff zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten sowie Ölen aus und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad Celsius ab.
Ausführungen ohne Feder reduzieren die Radialkraft auf die Wellenoberfläche. Dies vermindert die Reibungswärme sowie den Reibungswiderstand an der Dichtkante. Diese Konstruktion eignet sich speziell für Baugruppen, bei denen ein leichtgängiger Wellenlauf im Vordergrund steht.
Die Schutzlippe wirkt als berührende Vorstufe an der Außenseite des Dichtrings. Sie hält Schmutz, Fasern und Staubpartikel von der primären Dichtlippe ab. Dadurch bleibt der eigentliche Dichtkontakt sauber, was vorzeitigem Verschleiß an Welle und Dichtung entgegenwirkt.
Maximal 0,5 bar Druckbelastung sind für diesen Dichtring zulässig. Die Konstruktion dient der drucklosen Abdichtung von Schmierstellen. Ein höherer Systemdruck kann die flexible Dichtlippe aufbiegen und dadurch Undichtigkeiten verursachen.
Der metallene Außenmantel verleiht dem Dichtring beim Einpressen Formstabilität. Er verhindert das Verkanten im Gehäuse und unterstützt den festen Sitz in der Bohrung, sodass keine weiteren Halteschultern am Außendurchmesser benötigt werden.
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