GR35-42-4 Wellendichtringe von INA
GR35-42-4 Wellendichtringe von INA

INA

Wellendichtringe INA GR35-42-4

Technische Daten
 
Innendurchmesser
34,3 mm
Außendurchmesser
42,09 mm
Breite
4 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
mit außenliegender Stahlarmierung
Temperaturbereich
-30 bis +110 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
ohne
Gewicht
0,004 kg
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Wellendichtringe INA GR35-42-4
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Wellendichtringe INA GR35-42-4

Der Wellendichtring GR35-42-4 von INA dichtet Wellen mit 34,3 mm Durchmesser und 42,09 mm Gehäusebohrung bei 4 mm Baubreite ab.

Der Wellendichtring GR35-42-4 dichtet rotierende Maschinenteile gegen Schmiermittelaustritt und Schmutzeintrag ab. Gefertigt aus NBR (Perbunan), deckt dieser Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad ab. Die Ausführung von INA besitzt eine außenliegende Stahlarmierung für einen festen Sitz im Gehäuse. Dank der geringen Breite von 4 mm eignet sich die Dichtung besonders für Konstruktionen mit stark begrenztem axialem Bauraum. Ergänzt wird die Konstruktion durch eine integrierte Schutzlippe.

Für welche Betriebsbedingungen eignet sich der Wellendichtring GR35-42-4?

Kompakte Lagerstellen und Maschinengehäuse mit begrenzter axialer Einbautiefe bilden das Haupteinsatzgebiet für diesen Dichtring. Durch die Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 Bar arbeitet das Bauteil vorrangig in drucklosen Systemen oder bei minimalen Druckunterschieden. Die integrierte Schutzlippe hält Staub und feine Partikel von außen ab, während der Werkstoff NBR gegenüber mineralölbasierten Fetten und Ölen beständig bleibt.

Was bewirkt die Ausführung ohne Zugfeder und mit Stahlarmierung?

Die Bauform GR verzichtet auf eine metallische Zugfeder und nutzt die radiale Eigenspannung der NBR-Dichtlippe für die Abdichtung. Dadurch verringern sich Reibung und Erwärmung an der Kontaktfläche der Welle. Die außenliegende Stahlarmierung ermöglicht einen stabilen Festsitz in der Gehäusebohrung von 42,09 mm Durchmesser. Beim Einpressen unterstützt ein planes Werkzeug den gleichmäßigen Sitz ohne Verkanten.

Welche Maße weist der Wellendichtring GR35-42-4 auf?

Mit einem Innendurchmesser von 34,3 mm, einem Außendurchmesser von 42,09 mm und einer axialen Breite von 4 mm ist der Dichtring für schmale Bauräume konzipiert. Die geringe Tiefe erleichtert die Integration in Gehäuse mit wenig axialem Platz. Vor dem Einbau sind Welle und Gehäusebohrung auf diese Maße abzustimmen.

Welche Funktion hat die zusätzliche Schutzlippe?

Als zusätzliche Barriere schirmt die integrierte Schutzlippe den Dichtbereich gegen eindringenden Staub und Schmutzpartikel von außen ab. Während die eigentliche Dichtlippe das Schmiermedium im Gehäuseinneren zurückhält, mindert die vorgelagerte Kante den Fremdkörpereintrag. Dies unterstützt die Funktionsfähigkeit von Dichtung und Welle.

Aus welchem Werkstoff besteht der Wellendichtring GR35-42-4?

Gefertigt ist der Dichtkörper aus Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan) in Kombination mit einer außenliegenden Stahlarmierung. NBR verhält sich beständig gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen in einem Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad. Der metallische Außenmantel verleiht dem Bauteil Steifigkeit für den Gehäusesitz.

Warum kommt dieser Wellendichtring ohne Zugfeder aus?

Ohne Zugfeder erzeugt die Bauform GR ihren Anpressdruck rein über die werkstoffeigene Vorspannung der Elastomerlippe. Dies reduziert die Reibungskraft und die Temperaturentwicklung an der Welle. Vorgesehen ist diese Bauart vor allem für fettgeschmierte Dichtstellen sowie für Umgebungen mit maximal 0,5 Bar Druck.

Welchem maximalen Betriebsdruck hält der Dichtring stand?

Die Druckbeständigkeit reicht bis maximal 0,5 Bar. Damit ist das Bauteil vor allem für drucklose Gehäusebereiche oder Anwendungen mit minimalen Druckdifferenzen ausgelegt. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen, was Schmiermittelaustritt oder erhöhten Verschleiß nach sich ziehen kann.

Worauf ist bei der Montage der außenliegenden Stahlarmierung zu achten?

Aufgrund der metallischen Außenfläche erfolgt der Einbau als Festsitz direkt in der Aufnahmebohrung. Ein geeignetes Einpresswerkzeug leitet die Montagekraft plan und gleichmäßig über den metallischen Rand ein. Ein Verkanten ist zu vermeiden, um Beschädigungen an der Bohrungswand oder am Dichtring vorzubeugen.

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