DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 3,09 € |
| 50 | 10% | 2,93 € |
| 150 | 15% | 2,77 € |
| 250 | 20% | 2,60 € |
Der Wellendichtring W28-40-7 BA dichtet rotierende Wellen mit 28 mm Durchmesser bei 40 mm Gehäusebohrung und 7 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W28-40-7 BA dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen das Austreten von Schmierstoffen wie Öl oder Fett. Mit einem Innendurchmesser von 28 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 7 mm entspricht die Dichtung gängigen Einbauräumen im allgemeinen Maschinenbau. Das elastische NBR-Material in Kombination mit einer Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für den nötigen radialen Anpressdruck der Dichtlippe auf die Welle.
Das Bauteil wird an rotierenden Wellen eingesetzt, bei denen Schmiermittel im Gehäuseinneren gehalten werden müssen. Der Werkstoff NBR erweist sich als beständig gegenüber mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ausgelegt und dichtet Systeme bei einem Druck bis maximal 0,5 bar ab. Da diese Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, eignet sie sich vor allem für saubere Einbauumgebungen.
Die Bauform BA verfügt über einen vollständig elastomerummantelten Außenmantel. Diese Gummierung erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung und gleicht thermische Ausdehnungen bei unterschiedlichen Gehäusewerkstoffen aus. Zudem trägt der gummierte Außendurchmesser dazu bei, selbst bei leichten Riefen oder Rauheiten in der Gehäuseaufnahme statisch abzudichten. Vor der Montage empfiehlt sich ein leichtes Benetzen der Dichtlippe, um die Reibung beim ersten Anlaufen gering zu halten.
Mit einem Innendurchmesser von 28 mm für die Welle, 40 mm Außendurchmesser für die Bohrung und 7 mm Gesamtbreite deckt der Dichtring standardisierte Einbauräume ab. Diese drei Maße sollten vor dem Einbau an der Baugruppe abgeglichen werden, um den passgenauen Sitz im Gehäuse sicherzustellen.
Die Ausführung BA kennzeichnet einen gummielastischen Außenmantel aus NBR mit einer federbelasteten Dichtlippe. Durch die Kautschukummantelung dichtet der Ring auch in geteilten Gehäusen oder bei metallischen Gehäusen mit Wärmeausdehnung statisch am Außenumfang ab.
Der Dichtring ist für drucklose Anwendungen oder geringe Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Standard-Wellendichtringe sind primär zur drucklosen Schmierstoffrückhaltung konzipiert. Höhere Druckbelastungen können die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führen kann.
NBR, auch als Nitrilkautschuk oder Perbunan bekannt, eignet sich für den Kontakt mit herkömmlichen Mineralölen, Schmierfetten und Wasser. Bei synthetischen Schmierstoffen, Säuren oder aggressiven Lösungsmitteln sollte vorab die Beständigkeit geprüft werden, da ungeeignete Medien das Elastomer angreifen oder verhärten können.
Das Fehlen einer Schutzlippe minimiert die Berührungsfläche und verringert die Reibung sowie die Wärmeentwicklung an der Welle. Diese Bauart eignet sich für geschützte Gehäuseinnenräume, in denen keine Schmutzpartikel, Späne oder Spritzwasser von außen auf die Dichtstelle treffen können.
Zulässig sind Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung. Bei dauerhaft höheren Temperaturen oberhalb von 100 Grad verliert NBR allmählich an Flexibilität, wodurch sich alternative Dichtungswerkstoffe empfehlen.
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