DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W100-140-12 BASL dichtet Wellen mit 100 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt und eindringende Schmutzpartikel ab.
Der Wellendichtring W100-140-12 BASL dient der radialen Abdichtung von rotierenden Wellen in industriellen Baugruppen. Mit den Abmessungen 100 mm Innendurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite dichtet das Bauteil rotierende Maschinenelemente ab. Der Werkstoff NBR deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Dank der kautschukummantelten Außenfläche gleicht der Radial-Wellendichtring auch thermische Gehäusedehnungen sauber aus.
Diese Bauform findet ihren Einsatz an rotierenden Wellen und Achsen mit Öl- oder Fettschmierung im Gehäuseinneren. Überall dort, wo Schmierstoffe im Inneren verbleiben müssen und Umgebungsstaub droht, zeigt die integrierte Staubschutzlippe ihre Schutzwirkung. Das Bauteil eignet sich für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar. Bei leichtem Überdruck bleibt die Dichtwirkung stabil, sofern dieses Limit eingehalten wird.
Die Kennzeichnung BASL steht für einen elastomerummantelten Außenmantel kombiniert mit einer zusätzlichen Schutzlippe. Während die primäre Dichtlippe mit einer Zugfeder aus unlegiertem Stahl den Schmierstoffaustritt hemmt, hält die Schutzlippe abrasive Partikel fern. Der Kautschukmantel minimiert das Risiko von statischen Leckagen über den Gehäusesitz und erleichtert die Montage auch bei Gehäusewerkstoffen mit hoher Wärmedehnung.
Der Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 140 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Einbaubreite von 12 mm. Diese Maße definieren den erforderlichen Einbauraum im Maschinengehäuse und müssen exakt mit Welle und Aufnahmebohrung übereinstimmen.
BASL beschreibt einen Wellendichtring mit einem vollständig mit Kautschuk ummantelten Außenring und einer zusätzlichen Staublippe. Die elastische Außenfläche dichtet die Gehäusebohrung statisch ab, während die Schutzlippe die primäre Dichtlippe vor eindringenden Partikeln und Verunreinigungen aus dem Außenbereich abschirmt.
Der Dichtring aus NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt. In dieser Temperaturspanne behält der Werkstoff seine Elastizität und Dichtwirkung bei ständigem Kontakt mit herkömmlichen mineralölbasierten Schmierölen, Schmierfetten sowie Wasser.
Die Konstruktion ist für einen Überdruck von maximal 0,5 bar ausgelegt. Wellendichtringe dieser Bauart dienen vorrangig dem drucklosen Betrieb oder der Abdichtung bei minimalem Überdruck. Höhere Drücke können die Dichtlippe verformen, was zu erhöhter Reibung, Lippenverschleiß und möglichem Mediumaustritt führt.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe und presst sie radial gleichmäßig auf die rotierende Wellenoberfläche. Dies trägt dazu bei, die notwendige Anpresskraft auch bei Temperaturwechseln, radialen Wellenbewegungen oder während des fortschreitenden Einlaufprozesses aufrechtzuerhalten.
Ein kautschukummantelter Außenring gleicht minimale Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung aus und verhindert Passungsrost. Zudem dichtet der Mantel auch bei Gehäusen mit hoher Wärmeausdehnung oder geteilten Gehäusekonstruktionen ab und verringert die notwendigen Einpresskräfte bei der Montage.
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