W35-52-8  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W35-52-8  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-52-8 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
52 mm
Breite
8 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,1 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-52-8 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-52-8 BASL

Der Wellendichtring W35-52-8 BASL dichtet rotierende Wellen mit 35 mm Durchmesser in Gehäusen mit 52 mm Bohrung und 8 mm Breite elastisch ab.

Der Wellendichtring W35-52-8 BASL dient als Radial-Wellendichtring zur Abdichtung von Maschinengehäusen an rotierenden Wellen. Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Bauhöhe von 8 mm eignet sich dieses Bauteil für genormte Einbauräume im Maschinen- und Anlagenbau. Gefertigt aus dem Elastomer NBR (Perbunan), ist der Radialdichtring für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Das Dichtelement hält Schmierstoffe im Inneren des Gehäuses und trennt Medien im drucklosen oder druckarmen Betrieb.

In welchen Anwendungen kommt der Wellendichtring W35-52-8 BASL zum Einsatz?

Dieser Radial-Wellendichtring findet in rotierenden Wellenanordnungen Verwendung, bei denen Schmieröle oder Schmierfette im Gehäuse gehalten werden müssen. Durch die zulässige Druckbelastung von maximal 0,5 bar ist der Ring für drucklose Systeme oder Systeme mit sehr geringem Überdruck konzipiert. Die NBR-Kautschukmischung ist beständig gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen bei Temperaturen zwischen -30 und +100 Grad, wodurch die elastische Abdichtung im laufenden Betrieb erhalten bleibt.

Welche Vorteile bieten Schutzlippe und Kautschukummantelung der Bauform BASL?

Die Kennzeichnung BASL steht für eine Konstruktion mit zusätzlicher Staub- und Schutzlippe sowie einem voll kautschukummantelten Außenmantel. Die Schutzlippe wirkt als berührende Barriere gegen von außen herantretenden Schmutz und Feuchtigkeit, während die primäre Dichtlippe den Schmierstoffaustritt verhindert. Ein Kautschukmantel erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und gleicht geringfügige Rauheiten oder Wärmeausdehnungen der Gehäusebohrung elastisch aus. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält dabei die nötige radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der 35 mm Welle aufrecht.

Welche Maße hat der Wellendichtring W35-52-8 BASL?

Der Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 35 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 52 mm für die Aufnahmebohrung im Gehäuse sowie eine Einbaubreite von 8 mm auf. Prüfen Sie vor dem Einbau die Maße der Welle sowie der Gehäusebohrung, um einen festen Sitz und die beabsichtigte Dichtwirkung im System zu erreichen.

Was bedeutet die Bauformbezeichnung BASL bei diesem Wellendichtring?

Die Bezeichnung BASL kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung am Außendurchmesser und einer integrierten Staubschutzlippe. Während die federunterstützte Hauptdichtlippe das Schmiermittel im Lagergehäuse zurückhält, wehrt die vorgelagerte Schutzlippe äußere Partikel wie Staub und Schmutz ab. Der gummierte Außenmantel dichtet zudem auch bei Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung ab.

Für welchen Temperaturbereich ist der Werkstoff NBR ausgelegt?

Der aus NBR gefertigte Dichtring deckt ein Temperaturfenster von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieses Bereichs behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei üblichen mineralischen Ölen und Fetten. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen über 100 Grad verhärtet NBR allmählich, weshalb die Einsatzbedingungen im Vorfeld genau auf diesen Grenzwert abgestimmt werden sollten.

Welchen Betriebsdrücken hält der Wellendichtring W35-52-8 BASL stand?

Dieser Radialdichtring ist für Druckbelastungen von maximal 0,5 bar ausgelegt. Er eignet sich vorrangig für drucklose Lagerstellen oder Baugruppen mit minimalen Druckunterschieden, wie etwa Spritzölbereiche in Standardgetrieben. Steigt der Gehäusedruck über 0,5 bar, kann sich die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führt.

Welche Funktion hat die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die Zugfeder umschließt die Hauptdichtlippe und übt einen konstanten radialen Anpressdruck auf die rotierende Welle aus. Sie kompensiert mechanische Schwingungen sowie leichte Maßschwankungen während der Wellendrehung. Da die Feder aus unlegiertem Stahl besteht, sollte die Dichtlippe stets mit Schmierstoff benetzt sein, um Korrosion und Trockenlaufreibung zu vermeiden.

Wie wird der Wellendichtring W35-52-8 BASL richtig montiert?

Richten Sie die primäre Dichtlippe mit der Zugfeder zu dem Medium aus, das im Gehäuse verbleiben soll, in der Regel zum Schmieröl oder Lagerfett hin. Die Schutzlippe zeigt nach außen in Richtung der Umgebung, um Schmutzeintrag abzufangen. Achten Sie darauf, den Ring rechtwinklig zur Wellenachse mit passendem Werkzeug einzupressen.

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