W22-47-7  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W22-47-7  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W22-47-7 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
22 mm
Außendurchmesser
47 mm
Breite
7 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W22-47-7 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W22-47-7 BASL

Der Wellendichtring W22-47-7 BASL (22x47x7 mm) aus NBR schützt rotierende Wellen vor Schmutzeintrag und dichtet Schmierstoffe bis 0,5 bar Druck ab.

Der Wellendichtring W22-47-7 BASL dichtet rotierende Maschinenelemente an Wellen mit 22 mm Durchmesser gegen Gehäusebohrungen mit 47 mm Außendurchmesser ab. Bei einer Baubreite von 7 mm kombiniert diese Radial-Wellendichtung einen elastomeren Dichtkörper aus NBR (Perbunan) mit einer integrierten Zugfeder aus unlegiertem Stahl. Durch die kautschukummantelte Außenfläche gleicht das Bauteil thermische Dehnungen im Gehäusesitz aus und dichtet entlang der Gehäusebohrung ab. Die Ausführung dient der Abdichtung von Schmierölen und Schmierfetten im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W22-47-7 BASL im Maschinenbau?

Dieser Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, um Schmierstoffaustritte einzudämmen und die Lagerstelle vor Schmutz zu schützen. Relevante Einsatzfelder finden sich an Wellendurchführungen mit 22 mm Durchmesser und Gehäusebohrungen von 47 mm. Dank der Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar ist das Bauteil primär für drucklose Systeme oder Bereiche mit geringer Drucküberlagerung ausgelegt. Der Werkstoff NBR erweist sich dabei als beständig gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen.

Welche Vorteile bietet die BASL-Bauform mit Schutzlippe und Zugfeder?

Die Kennzeichnung BASL steht für eine Ausführung mit zusätzlicher Schutzlippe sowie gummielastischem Außenmantel. Während die federbelastete Hauptdichtlippe das Schmiermittel im Gehäuse hält, wehrt die vorgelagerte Staublippe trockenen Schmutz und feine Partikel von außen ab. Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt die radiale Anpresskraft der Dichtlippe an die 22 mm Welle. Vor dem Einbau empfiehlt sich das Benetzen der Dichtkante mit Schmiermittel sowie eine sorgfältige Montage über vorhandene Wellenabsätze.

Welche Maße weist der Wellendichtring W22-47-7 BASL auf?

Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 22 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 47 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 7 mm. Vor dem Austausch empfiehlt sich der Abgleich der vorhandenen Einbaumaße mit diesen Abmessungen, um einen passgenauen Sitz im Gehäuse und eine einwandfreie Dichtwirkung zu unterstützen.

Was bedeutet das Kurzzeichen BASL bei diesem Wellendichtring?

BASL bezeichnet eine Bauform mit gummielastischem Außenmantel und einer zusätzlichen Schutzlippe. Der elastomere Außenmantel erleichtert das Einpressen und verbessert die statische Dichtheit in der Gehäusebohrung. Die vorgelagerte Staublippe hält äußeren Schmutz fern, während die gefederte Hauptlippe das Schmiermittel im Lagerraum zurückhält.

Für welche Medien und Temperaturen eignet sich der Werkstoff NBR?

Der Dichtkörper aus NBR (Perbunan) ist für den Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Werkstoff widersteht mineralölbasierten Fetten und Schmierölen in industriellen Anwendungen. Bei Kontakten mit aggressiven Chemikalien, synthetischen Spezialölen oder höheren Betriebstemperaturen kommen alternative Elastomerwerkstoffe in Betracht.

Welchen Druck hält der Wellendichtring W22-47-7 BASL maximal aus?

Die Dichtung ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar spezifiziert. Wellendichtringe dieser Bauart dienen vorrangig drucklosen Anwendungen oder Systemen mit geringem Überdruck. Bei höheren Systemdrücken droht ein Umklappen der Dichtlippe, weshalb für solche Fälle druckfeste Sonderbauformen verwendet werden.

Welche Funktion erfüllt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die integrierte Zugfeder übt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die Dichtlippe aus. Dadurch bleibt der Kontakt zur rotierenden Welle auch bei Temperaturschwankungen oder leichten Rundlaufabweichungen stabil. Bei korrosiven Umgebungen oder dem Kontakt mit Wasser sollte der Zustand der unlegierten Stahlfeder im Rahmen von Wartungen beobachtet werden.

In welcher Einbaurichtung wird der Wellendichtring montiert?

Die primäre Dichtlippe mit der Zugfeder zeigt zum abzudichtenden Raum, also zur Gehäuseinnenseite mit dem Schmiermittel. Die Schutzlippe zeigt hingegen nach außen in Richtung Atmosphäre, um Staub und Fremdkörper abzuweisen. Vor dem Einbau empfiehlt sich das Einölen der Gehäusebohrung und das Fetten der Dichtlippen.

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