DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W75-95-10 VIT dichtet rotierende Wellen mit 75 mm Durchmesser in 95-mm-Gehäusebohrungen bei Temperaturen von -15 bis +200 Grad ab.
Der Wellendichtring W75-95-10 VIT dient als Radial-Wellendichtring zur Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 95 mm und einer Breite von 10 mm passt die Dichtung in genormte Gehäusebohrungen. Dank des Werkstoffs FKM widersteht die Ausführung thermischen Belastungen von -15 bis +200 Grad. Die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die Dichtlippe gleichmäßig an die Welle gepresst.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich vor allem für Wellenlagerungen, bei denen höhere Betriebstemperaturen oder anspruchsvolle Schmierstoffe auftreten. Die Dichtung dichtet rotierende Komponenten bei einem Differenzdruck von bis zu 0,5 bar ab. Da die Bauform ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, entsteht an der Dichtkante geringere Reibung. Das begünstigt Anwendungen mit sauberer Umgebung, in denen Schmieröl im Gehäuse gehalten werden soll.
Der Werkstoff FKM (Viton) zeichnet sich durch hohe thermische und chemische Beständigkeit aus. Das Material bleibt auch bei Dauertemperaturen bis +200 Grad elastisch und formstabil. Durch die Kautschukummantelung schließt der Außenmantel auch bei thermischer Dehnung der Gehäusebohrung dicht ab und mindert das Risiko von Gehäusekorrosion. Die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl behält zudem in chemisch fordernden Medien ihre Vorspannkraft.
Der Ring besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm zur Aufnahme auf der Welle. Der Außendurchmesser misst 95 mm für den Sitz in der Gehäusebohrung, während die Breite 10 mm beträgt. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser und die Bohrungstiefe, damit der Dichtring plan im Gehäuse abschließt.
Die Dichtung deckt einen Einsatzbereich von -15 bis +200 Grad ab. Das Elastomer FKM (Viton) bewahrt auch bei dauerhaft hoher thermischer Beanspruchung seine Elastizität. Bei Umgebungstemperaturen unterhalb von -15 Grad verhärtet das Material zunehmend, weshalb Sie diesen Grenzwert im Dauerbetrieb einhalten sollten.
Die Druckbeständigkeit reicht bis maximal 0,5 bar. Radial-Wellendichtringe dieser Bauart sind primär für drucklose Aggregate oder minimale Druckdifferenzen ausgelegt. Steigt der Innendruck im Gehäuse über 0,5 bar, kann sich die Dichtlippe verformen, was zu erhöhtem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führt.
Die Ausführung ohne zusätzliche Staublippe verringert die Reibung sowie die Erwärmung an der Berührungsfläche der Welle. Diese Bauform empfiehlt sich, wenn Schmieröl im Gehäuse gehalten werden soll und die äußere Umgebung sauber ist. Für staubintensive Umgebungen bieten sich Dichtringe mit zusätzlicher Schutzlippe an.
Die Zugfeder erzeugt die nötige Radialkraft, um die Dichtlippe an die Wellenoberfläche zu drücken. Durch den rost- und säurebeständigen Edelstahl widersteht die Feder dem Kontakt mit aggressiven Medien oder Feuchtigkeit. Dadurch behält die Dichtlippe auch bei längeren Laufzeiten ihren definierten Sitz.
Ein kautschukummantelter Außenmantel dichtet den Sitz in der Gehäusebohrung statisch ab, selbst bei leichter Oberflächenrauheit. Zudem gleicht das Elastomer unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Gehäuse und Ring aus. Beim Einpressen verringert die gummierte Oberfläche das Risiko von Gehäusebeschädigungen.
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