W35-45-7  B1 Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W35-45-7  B1 Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-45-7 B1

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
45 mm
Breite
7 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
metallummantelt, einseitig geschlossen
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-45-7 B1
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-45-7 B1

Der Wellendichtring W35-45-7 B1 dichtet rotierende Wellen mit 35 mm Durchmesser bei Außenmaßen von 45x7 mm gegen Schmierstoffverlust ab.

Der Wellendichtring W35-45-7 B1 dient als Radial-Wellendichtung zur Abdichtung rotierender Maschinenelemente. Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 45 mm und einer Breite von 7 mm eignet sich dieser Dichtring für kompakte Bauräume. Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe radial und erzeugt die nötige Anpressung an die rotierende Welle.

Für welche Betriebsbedingungen ist der Wellendichtring W35-45-7 B1 ausgelegt?

Dieser Radialdichtring hält Schmierfette oder Schmieröle an drehenden Wellen im Gehäuseinneren zurück. Die Bauform ist für eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar ausgelegt und damit für drucklose oder druckarme Gehäuseräume konzipiert. Durch den Verzicht auf eine zusätzliche Staub- oder Schutzlippe entstehen geringere Reibungskräfte an der Kontaktzone. Daher eignet sich die Ausführung vor allem für saubere Einbauumgebungen ohne direkte Schmutz- und Partikelbeaufschlagung von außen.

Worauf kommt es bei NBR-Werkstoff und Zugfeder an?

Der Werkstoff NBR weist eine Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Fetten und Schmierölen auf. Für den Betrieb ist die Einhaltung der Temperaturgrenzen von -30 bis +100 Grad erforderlich, um Verhärtungen oder vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Da die Zugfeder aus unlegiertem Stahl besteht, sollte das umgebende Medium korrosionshemmend wirken. Vor dem Einbau trägt ein Benetzen der Dichtlippe mit Schmierstoff dazu bei, Trockenlauf beim ersten Anlaufen zu verhindern.

Welche Maße weist der Wellendichtring W35-45-7 B1 auf?

Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 45 mm für die Aufnahmebohrung im Gehäuse sowie eine Einbaubreite von 7 mm. Durch die geringe Breite eignet sich der Ring für kompakte Lagerstellen.

Welche Medienbeständigkeit bietet das Material NBR?

NBR, auch als Perbunan bezeichnet, ist ein Acrylnitril-Butadien-Kautschuk mit guter Beständigkeit gegen Schmierfette und Öle auf Mineralölbasis. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad. Für stark aggressive Chemikalien oder Säuren ist der Werkstoff im Regelfall nicht vorgesehen.

Welcher Betriebsdruck ist für diesen Dichtring zulässig?

Die Druckbeständigkeit dieses Wellendichtrings liegt bei maximal 0,5 bar. Das Bauteil dient vorwiegend der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen in Lagern oder Gehäusen und ist nicht für Hochdruckanwendungen ausgelegt.

Warum besitzt die Ausführung B1 keine Schutzlippe?

Der Verzicht auf eine Staub- oder Schutzlippe reduziert das Reibmoment sowie die Reibleistung an der Welle. Dies spart Antriebsleistung und senkt die Wärmeentwicklung an der Dichtkante. Der Einsatz empfiehlt sich, wenn die Dichtstelle durch die Gehäusekonstruktion bereits ausreichend vor Schmutz geschützt ist.

Welche Funktion erfüllt die verbaute Zugfeder?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die berührende Dichtlippe und gleicht dynamische Bewegungen der Welle aus. Sie hält die radiale Anpresskraft der Dichtkante auf der Wellenoberfläche während des Betriebs aufrecht, damit der Schmierstofffilm stabil geführt wird.

Was ist bei der Montage der Dichtlippe zu beachten?

Vor dem Einbau sollten Welle und Dichtlippe leicht geölt oder gefettet werden, um Beschädigungen beim ersten Anlaufen zu vermeiden. Zudem ist das Dichtelement rechtwinklig zur Wellenachse mit passendem Werkzeug einzupressen, ohne die Feder oder die Dichtkante zu verformen.

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