DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W35-45-7 VIT dichtet rotierende Wellen mit 35 mm Durchmesser bei 45 mm Gehäusebohrung und 7 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W35-45-7 VIT dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt im industriellen Umfeld. Mit kompakten Maßen von 35 mm Innen- und 45 mm Außendurchmesser bei 7 mm Baubreite passt dieser Radial-Wellendichtring in passend gefertigte Gehäusebohrungen. Die Fertigung aus Fluorkautschuk (FKM/Viton) zeichnet sich durch thermische Beständigkeit aus und deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Konstrukteure und Instandhalter greifen bei thermisch anspruchsvollen Bedingungen auf diesen Dichtring zurück.
Der Wellendichtring W35-45-7 VIT kommt in Aggregaten zum Einsatz, in denen erhöhte thermische Belastungen auftreten. Durch die Kautschukummantelung sitzt der Ring fest in der Gehäusebohrung und gleicht wärmebedingte Ausdehnungen elastisch aus. Die Bauform ohne zusätzliche Schutzlippe verringert Reibungsverluste an der Kontaktfläche bei reinem Flüssigkeitskontakt.
Die Dichtung widersteht einem Druck von bis zu maximal 0,5 bar. Rotierende Wellen im Maschinen- und Anlagenbau lassen sich damit kapseln, solange von außen kein direkter Schmutzeintrag droht.
Der Werkstoff FKM verleiht dem Dichtring chemische Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen sowie hohen Betriebstemperaturen bis +200 Grad. Die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche auch bei thermischen Wechselbelastungen aufrecht.
Bei der Montage ist auf eine sauber bearbeitete Gegenlauffläche der Welle zu achten. Die feine Dichtkante sollte beim Aufschieben über Wellenabsätze oder Passfedernuten vor Beschädigungen geschützt werden.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 45 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 7 mm. Die Abmessungen entsprechen der Kennzeichnung W35-45-7 und erlauben eine platzsparende Integration in kompakte Bauräume von Getrieben und Lagerstellen.
Der zulässige Temperaturbereich für diesen Dichtring liegt zwischen -15 und +200 Grad. Maßgeblich dafür ist der Werkstoff FKM, der auch bei anhaltend hohen Temperaturen elastisch bleibt. Dies verhindert eine frühzeitige Versprödung des Dichtmaterials in wärmeintensiven Bauräumen.
Die Dichtung ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Klassische Radial-Wellendichtringe dienen vorrangig der drucklosen Abdichtung von Schmieröl oder Schmierfett. Höhere Betriebsdrücke erfordern spezielle Druckausführungen mit verstärktem Profil, um ein Umklappen der Dichtlippe zu vermeiden.
Die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält den mechanischen Anpressdruck der Dichtlippe an die Welle aufrecht. Das Material widersteht auch dem Kontakt mit Kondenswasser oder chemisch anspruchsvollen Medien, was die Funktion über planmäßige Betriebsintervalle unterstützt.
Die Ausführung ohne Schutzlippe reduziert Reibung sowie Wärmeentwicklung an der Kontaktzone der Welle. Diese Konstruktion eignet sich für saubere, gekapselte Innenräume von Maschinen. Steht die Lagerstelle direktem Staubeintrag oder Spritzwasser gegenüber, empfiehlt sich stattdessen eine vorgeschaltete Dichtung oder eine Variante mit Staublippe.
Der kautschukummantelte Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen auch bei leichten Bearbeitungsspuren ab. Vor dem Einpressen hilft ein leichter Schmierfilm am Außenmantel, die Montagekräfte zu senken. Ein rechtwinklig ansetzendes Einpresswerkzeug schützt das Profil und verhindert ein Verkanten im Gehäusesitz.
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