SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 0,18 € | 3,37 € |
| 100 | 0,36 € | 3,19 € |
| 250 | 0,52 € | 3,03 € |
| 500 | 0,71 € | 2,84 € |
Der Wellendichtring 70X110X12 HMSA10 RG von SKF dichtet rotierende Wellen mit 70 mm Durchmesser und 110 mm Gehäusebohrung ab.
Der Wellendichtring 70X110X12 HMSA10 RG dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt und das Eindringen von Schmutzpartikeln. Dieses Dichtelement von SKF verfügt über einen Elastomer-Außenmantel aus NBR (Perbunan), der auch bei geteilten Gehäusen oder thermischer Ausdehnung für einen dichten Sitz in der Gehäusebohrung sorgt. Das Bauteil eignet sich für rotierende Wellen im allgemeinen Maschinenbau mit einem Wellendurchmesser von 70 mm und einem Gehäusesitz von 110 mm bei 12 mm Baubreite.
Der Radial-Wellendichtring schützt Lagerstellen vor Schmiermittelverlust und hält äußere Verunreinigungen fern. Die Ausführung eignet sich für Maschinenelemente im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau, bei denen Schmierfette oder Mineralöle im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius eingesetzt werden. Durch die Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar dichtet der Ring drucklose oder gering mit Überdruck beaufschlagte Systeme ab.
Die zusätzliche Schutzlippe wirkt als berührende Spaltdichtung gegen Staub und feinen Schmutz von außen, während die primäre Dichtlippe das Schmiermittel im Innenraum hält. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt den erforderlichen radialen Anpressdruck auf die 70-mm-Welle. Gleichzeitig erleichtert die Kautschukummantelung am Außendurchmesser die Montage und gleicht leichte Oberflächenrauheiten in der 110-mm-Gehäuseaufnahme aus. Das NBR-Material ist gut beständig gegen gängige Mineralöle und Schmierfette.
Dieser Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 110 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Baubreite von 12 mm. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Abmessungen von Wellensitz und Gehäuseaufnahme, um eine passgenaue Abdichtung und den festen Sitz im Gehäuse zu unterstützen.
NBR steht für Nitril-Butadien-Kautschuk, auch als Perbunan bekannt. Dieser elastomere Werkstoff zeichnet sich durch gute Abriebfestigkeit sowie Beständigkeit gegen Schmierfette und mineralölbasierte Schmierstoffe aus. Der Dichtring deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab, was für viele Standardanwendungen im Maschinenbau ausgelegt ist.
Die integrierte Schutzlippe bildet eine zusätzliche Barriere an der Außenseite und schützt die Hauptdichtlippe vor direktem Schmutz-, Staub- oder Partikeleintrag. Bei Umgebungen mit Schmutzanfall trägt die Schutzlippe dazu bei, den Verschleiß an der Dichtkante zu verringern und die Funktionsdauer der gesamten Wellenabdichtung zu verlängern.
Die Konstruktion ist für einen maximalen Betriebsdruck von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Standard-Radialwellendichtringe dienen vorwiegend der drucklosen Abdichtung von rotierenden Wellen. Bei höheren Betriebsdrücken sind gesonderte konstruktive Maßnahmen oder spezielle Hochdruckdichtungen erforderlich, um ein Verformen oder Abheben der Dichtlippe zu verhindern.
Ein gummierter Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen selbst bei leichten Riefen oder thermischer Ausdehnung wirksam ab. Zudem verringert die Elastomerbeschichtung die Gefahr von Passungsrost und erleichtert das gleichmäßige Einpressen des Dichtrings in Aufnahmebohrungen aus Stahl oder weicheren Leichtmetalllegierungen.
Als ringförmige Wurmfeder aus unlegiertem Stahl umschließt das Bauteil die Dichtlippe und übt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die rotierende Welle aus. Sie kompensiert temperaturbedingte Elastizitätsänderungen des NBR-Werkstoffs sowie dynamische Wellenbewegungen, sodass die Dichtkante auch während des Betriebs stets an der Wellenoberfläche anliegt.
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