SKF
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Der Wellendichtring 54931 von SKF dichtet rotierende Wellen mit 139,7 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 165,1 mm gegen Schmiermittelaustritt ab.
Dieser Radial-Wellendichtring 54931 dient dem Zurückhalten von Schmierstoffen in rotierenden Maschinenteilen und trägt dazu bei, das Austreten von Schmieröl oder Schmierfett zu vermeiden. Die Dichtung besitzt einen Innendurchmesser von 139,7 mm, einen Außendurchmesser von 165,1 mm sowie eine Breite von 12,7 mm. Als Dichtwerkstoff kommt Nitril-Kautschuk (NBR) zum Einsatz, der für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ausgelegt ist. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die berührende Dichtlippe mechanisch auf der Wellenoberfläche ab.
Die Radialdichtung ist für Gehäusestellen konzipiert, bei denen flüssige Schmierstoffe oder Fette im Innenraum gehalten werden und vorwiegend geringe äußere Schmutzbelastungen vorliegen. Das Bauteil kommt ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe aus. Daher eignet sich die Ausführung bevorzugt für saubere Einbauorte oder für Bauräume, die durch vorgelagerte Konstruktionen gegen Fremdkörper geschützt sind. Die zulässige Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 Bar, womit die Dichtung vorrangig für drucklose Lagerstellen vorgesehen ist.
Der Dichtring ist vollständig kautschukummantelt, wodurch der elastische NBR-Außenmantel direkt an der Gehäusebohrung anliegt. Diese Bauweise erleichtert das Einpressen und unterstützt die statische Dichtwirkung im Sitz, insbesondere bei leichten Oberflächenrauheiten der Gehäuseaufnahme oder bei geteilten Gehäusen. Beim Einbau ist darauf zu achten, die Dichtkante nicht über scharfe Kanten zu schieben. Die Dichtlippe wird üblicherweise in Richtung des abzudichtenden Mediums ausgerichtet, damit der radiale Anpressdruck durch das Schmiermittel unterstützt wird.
Dieser Radial-Wellendichtring weist eine Bohrung von 139,7 mm, einen Außendurchmesser von 165,1 mm und eine Breite von 12,7 mm auf. Diese Abmessungen sind exakt auf Wellen- und Gehäusedurchmesser abzustimmen, um den nötigen Festsitz im Gehäuse und den Kontakt zur Welle zu erzielen.
Der verwendete Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei gängigen Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis.
Die Dichtung ist für eine maximale Druckbelastung von bis zu 0,5 Bar ausgelegt. Sie eignet sich damit überwiegend für drucklose Gehäuseanwendungen oder leichte Überdrücke in Schmiersystemen, nicht jedoch für Hochdrucksysteme.
Die Zugfeder umschließt die Dichtlippe im Innenbereich und erzeugt eine definierte Radialkraft auf die Wellenoberfläche. Dadurch unterstützt sie den berührenden Dichtkontakt auch bei dynamischer Wellenbewegung.
Ausführungen ohne zusätzliche Schutzlippe verringern die Reibung an der Wellenoberfläche und erzeugen weniger Reibungswärme während des Betriebs. Sie kommen zum Einsatz, wenn keine starke äußere Staubbelastung vorliegt oder vorgeschaltete Dichtelemente die Schmutzabwehr übernehmen.
Bei einer Kautschukummantelung ist der metallische Versteifungskörper vollständig mit NBR überzogen. Dies unterstützt die statische Abdichtung der Gehäusebohrung selbst bei thermischer Ausdehnung oder feinen Bearbeitungsspuren im Lagersitz und trägt zum Korrosionsschutz am Außendurchmesser bei.
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