DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W55-75-10 VIT aus FKM dichtet rotierende Wellen mit 55 mm Durchmesser bei Temperaturen bis +200 °C ab.
Der Wellendichtring W55-75-10 VIT dient zur radialen Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt und Umwelteinflüsse. Mit den Maßen 55 mm Innendurchmesser, 75 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite passt das Dichtelement in zylindrische Gehäusebohrungen. Dank des Werkstoffs FKM (Viton) widersteht der Radialwellendichtring thermischen Belastungen von -15 bis +200 Grad. Die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die Dichtlippe auch bei aggressiven Schmierstoffen gleichmäßig an der Wellenoberfläche.
Der Dichtring findet vor allem dort Verwendung, wo hohe thermische Belastungen oder chemisch anspruchsvolle Medien auftreten. Durch die Auslegung auf eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 Bar arbeitet das Bauteil vor allem in drucklosen oder druckarmen Aggregaten. Der gummierte Außenmantel gleicht temperaturbedingte Dehnungen im Gehäusesitz aus. Da das Element ohne Staublippe konstruiert ist, erzeugt die Dichtkante weniger Reibung an der Welle.
Bei anspruchsvollen Dichtstellen bestimmen Temperatur und Schmierstoffart die Haltbarkeit. Fluorkautschuk (FKM bzw. Viton) bietet Beständigkeit gegenüber synthetischen Ölen, Fetten und aggressiven Zusätzen. Zusammen mit der Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl bleibt die radiale Vorspannung auch bei feuchter oder korrosiver Umgebung erhalten. Beim Einbau ist auf eine drallfreie Wellenoberfläche zu achten, wobei die Dichtlippe stets zum abzudichtenden Medium hin ausgerichtet wird.
Die Abmessungen betragen 55 mm Innendurchmesser, 75 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite. Diese Geometrie bestimmt den erforderlichen Einbauraum an Welle und Gehäusebohrung, um eine zuverlässige statische und dynamische Abdichtung sicherzustellen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -15 bis +200 Grad. Aufgrund dieser thermischen Bandbreite eignet sich Fluorkautschuk vor allem für Baugruppen mit starker Erwärmung oder beim Kontakt mit synthetischen Schmierstoffen, bei denen Standardwerkstoffe verspröden würden.
Die Bauform ohne Staub- oder Schutzlippe minimiert die Berührungsfläche und senkt das Reibmoment an der Welle. Dies führt zu geringerer Reibungswärme im laufenden Betrieb und eignet sich vor allem für saubere Einbauräume ohne Schmutzeintrag von außen.
Die Zugfeder stützt die Dichtlippe und hält den radialen Anpressdruck auf die Wellenoberfläche konstant aufrecht. Der säure- und rostbeständige Stahl schützt das Bauteil vor Korrosion durch Feuchtigkeit sowie aggressive Medien und Zusätze.
Die Druckbeständigkeit ist bis maximal 0,5 Bar spezifiziert. Das Dichtelement ist primär für drucklosen Betrieb zum Rückhalten von Schmierfett oder Schmieröl ausgelegt. Ein Übersteigen dieses Grenzwertes kann die Lippe verformen und Undichtigkeiten auslösen.
Die Kautschukummantelung gleicht thermische Dehnungsunterschiede zwischen Gehäuse und Dichtring aus. Zudem ermöglicht sie eine zuverlässige statische Abdichtung im Gehäusesitz, schont die Bohrungswandung beim Einpressen und beugt Passungsrost vor.
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