DICHTOMATIK
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Kautschukummantelter Wellendichtring W90-110-13 BASL aus NBR mit Staublippe und Zugfeder für Wellen mit 90 mm Durchmesser bei 110 mm Außendurchmesser.
Der Wellendichtring W90-110-13 BASL dient dem Abdichten rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintrag. Durch den Elastomerwerkstoff NBR ist diese Radial-Wellendichtung für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Die Bauform BASL zeichnet sich durch einen elastomerummantelten Außenmantel sowie eine integrierte Schutzlippe aus. Eine ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe mechanisch und erzeugt den erforderlichen Anpressdruck auf der Wellenoberfläche. Die Dichtung ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 Bar vorgesehen.
Dieser Radial-Wellendichtring wird vor allem zur Abdichtung rotierender Wellen in industriellen Baugruppen eingesetzt. Das Bauteil trennt flüssige Schmierstoffe wie Öle und Fette vom Außenraum. Dank der zusätzlichen Schutzlippe eignet sich die Ausführung für Einsatzbereiche mit mäßiger Staub- oder Partikelbelastung. Bei einem Wellendurchmesser von 90 mm und einem Gehäusesitz von 110 mm nimmt der Ring bei einer Breite von 13 mm axiale Einbauräume passgenau ein.
Der gummierte Außenmantel erleichtert das Einpressen in das Lagergehäuse und dichtet die Gehäusebohrung auch bei leichten Oberflächenrauheiten oder thermischen Ausdehnungen ab. Gegenüber metallischen Außenmänteln trägt die Kautschukschicht dazu bei, Passungsrost im Sitz zu vermeiden. Die zusätzliche Staublippe hält Schmutzpartikel von der primären Dichtkante fern und schützt diese vor vorzeitigem Verschleiß. Vor der Montage empfiehlt sich das Einbringen einer leichten Fettfüllung zwischen Dicht- und Schutzlippe.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 110 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 13 mm. Diese Abmessungen sind auf standardisierte Gehäusesitze und Wellendurchmesser im Maschinenbau abgestimmt.
Die Kennzeichnung BASL beschreibt eine Bauform mit vollständig kautschukummanteltem Außenmantel und einer zusätzlichen Schutzlippe. Während die federunterstützte Hauptdichtlippe das Austreten von Schmierstoffen verhindert, hält die vorgelagerte Staublippe äußere Partikel ab. Die Kautschukummantelung sorgt dabei für einen dichten Gehäusesitz.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. In diesem thermischen Bereich behält das Elastomer seine Elastizität bei Kontakt mit gängigen mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten bei, ohne vorzeitig zu verhärten.
Die Ausführung ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 Bar ausgelegt. Für drucklose Systeme oder geringe Druckdifferenzen in Standardgehäusen ist dieser Wert passend. Bei höheren Betriebsdrücken sind abweichende Sonderprofile oder zusätzliche Druckentlastungen an der Welle vorzusehen.
Die ringförmige Zugfeder übt eine definierte Radialkraft auf die elastische Dichtlippe aus. Dadurch liegt die Dichtkante auch bei dynamischen Bewegungen oder beginnendem Verschleiß gleichmäßig am Wellenumfang an. Die Feder unterstützt die mechanische Vorspannung des NBR-Materials im laufenden Betrieb.
Vor dem Einpressen sollten Gehäusebohrung und Dichtlippe gereinigt und leicht benetzt werden. Das Einpressen sollte rechtwinklig und mit einem geeigneten Einpresswerkzeug erfolgen, damit die Einpresskraft plan auf den Außenmantel wirkt. Scharfkantige Absätze an der Welle sollten abgedeckt werden.
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