DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W55-72-10 B1 dichtet rotierende Wellen mit 55 mm Durchmesser in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab.
Der Wellendichtring W55-72-10 B1 dient der Abdichtung von rotierenden Maschinenelementen gegen Schmierstoffverlust und Verunreinigungen. Ausgestattet mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Breite von 10 mm schließt dieser Radial-Wellendichtring Gehäuseöffnungen formgenau ab. Als Dichtwerkstoff kommt NBR (Perbunan) zum Einsatz. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Radialkraft der Dichtlippe und fördert den stetigen Kontakt zur rotierenden Welle.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt an Wellendurchführungen rotierender Baugruppen zum Einsatz. Das Dichtelement findet vor allem dort Verwendung, wo Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuseinneren gehalten werden soll. Da die Bauform für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, bedient der Ring vorwiegend drucklose oder minimal druckbeaufschlagte Schmierstoffsysteme. Durch die Konstruktion ohne Staublippe entsteht im Betrieb weniger Reibung, was den Einsatz in sauberen Umgebungen begünstigt.
Der Werkstoff NBR eignet sich für den Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad und zeigt Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten sowie Schmierölen. Die metallische Außenseite der Bauform B1 begünstigt einen festen, rechtwinkligen Sitz in der Gehäuseaufnahme. Sollte die Dichtstelle erhöhtem Staub- oder Schmutzanfall ausgesetzt sein, empfiehlt sich eine zusätzliche externe Abdichtung, da dieses Modell ohne Schutzlippe gefertigt ist. Da die Zugfeder aus unlegiertem Stahl besteht, ist ein stetiger Kontakt mit Schmierstoff zur Minderung des Verschleißes zweckmäßig.
Der Wellendichtring W55-72-10 B1 weist einen Innendurchmesser von 55 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 72 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 10 mm auf. Diese Maße müssen mit dem Wellensitz und der Bohrung übereinstimmen, um einen festen Sitz sowie die Dichtwirkung im Betrieb zu erzielen.
Das Dichtungsmaterial NBR ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad spezifiziert. In diesem Bereich behält das Elastomer seine mechanischen Eigenschaften, sodass die Dichtlippe flexibel am Wellenumfang anliegt. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen verhärtet der Werkstoff vorzeitig, was die Dichtwirkung beeinträchtigt.
Dieser Radial-Wellendichtring ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Die Konstruktion eignet sich daher vorrangig für drucklose Gehäusebereiche oder druckarme Schmiersysteme. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtkante verformen und zu erhöhtem Verschleiß sowie Schmierstoffaustritt führen.
Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Anpresskraft der Dichtlippe auf die Lauffläche der rotierenden Welle. Sie kompensiert temperaturbedingte Maßänderungen und erhält die Dichtkraft aufrecht. Da der Federstahl unlegiert ist, sollte die Dichtlippe stets ausreichend mit Schmierstoff benetzt sein.
Dichtringe ohne Staub- oder Schutzlippe erzeugen geringere Reibungskräfte und reduzieren die Wärmeentwicklung an der Kontaktfläche. Diese Bauform kommt bevorzugt in sauberen Umgebungen oder gekapselten Baugruppen zum Einsatz. Bei starkem externen Schmutzanfall kann eine vorgeschaltete Dichtkomponente ergänzt werden.
Die Ausrichtung der Dichtlippe hängt vom abzudichtenden Medium ab. Soll das Austreten von Schmierstoff verhindert werden, zeigt die Lippe mit der Zugfeder zur Innenseite des Gehäuses. Bei der Montage ist auf eine gratfreie Welle zu achten, um die Dichtkante vor mechanischen Beschädigungen zu schützen.
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