DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W60-110-13 BASL dichtet Wellen mit 60 mm Durchmesser durch NBR-Kautschuk und Schutzlippe zuverlässig gegen Schmiermittelaustritt sowie Schmutzeintrag ab.
Der Wellendichtring W60-110-13 BASL dient der Abdichtung rotierender Wellen an Gehäusedurchtritten. Mit den Abmessungen 60 mm Innendurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite dichtet diese Radialdichtung Gehäusebohrungen passgenau ab. Der Werkstoff NBR deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Die zusätzliche Schutzlippe schirmt die Dichtkante gegen Schmutzpartikel von außen ab, während die federbelastete Dichtlippe Schmierstoffe im Gehäuseinneren hält.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet rotierende Wellen gegen den Austritt von Schmierfetten und Schmierölen ab. Die Bauform widersteht dabei Betriebsdrücken bis max. 0,5 bar im Gehäuse. Durch die Kombination aus primärer Dichtlippe und äußerer Schutzlippe bewährt sich der Dichtring vor allem in Betriebsumgebungen, in denen feine Schmutzpartikel oder Spritzwasser von außen auf die Abdichtung einwirken können.
Der vollständig kautschukummantelte Außenmantel begünstigt den festen Sitz in der Gehäusebohrung und gleicht unterschiedliche thermische Ausdehnungen der umgebenden Bauteile aus. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt den erforderlichen radialen Anpressdruck direkt auf die Wellenoberfläche. Eine Schmierung der Kontaktzone verringert die Reibleistung während der Einlaufphase wirksam.
Die Dichtung besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 110 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 13 mm. Diese Abmessungen erlauben den passgenauen Austausch bei Instandhaltungsarbeiten, sofern Einbauraum und Wellendurchmesser genau mit diesen Nenngrößen übereinstimmen.
Die Kurzbezeichnung BASL kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit Kautschuk-Außenmantel und einer zusätzlichen Schutzlippe. Während die federbelastete Hauptdichtlippe das Austreten von Öl oder Fett verhindert, schirmt die vorgelagerte Schutzlippe die Dichtkante gegen das Eindringen von Staub und Schmutz aus der Umgebung ab.
Der verwendete Nitrilkautschuk NBR, auch als Perbunan bekannt, eignet sich für einen Betriebsbereich von -30 bis +100 Grad. Dieser Werkstoff erweist sich als beständig gegen gängige mineralölbasierte Fette sowie Schmieröle, verliert jedoch bei anhaltender Überschreitung der Grenztemperatur seine Elastizität.
Die Konstruktion ist für einen Druck bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Radial-Wellendichtringe dieser Bauart dienen primär drucklosen Systemen oder Gehäusen mit geringem Überdruck. Bei höheren Drücken kann die Dichtlippe von der Welle abheben oder die Reibung an der Dichtkante unzulässig ansteigen.
Die Gummierung an der Außenseite sorgt für eine statische Abdichtung in der Aufnahmebohrung. Sie gleicht geringe Rauheiten der Gehäusewand aus und dichtet selbst bei Gehäusen aus Leichtmetall mit hoher Wärmeausdehnung wirksam ab, ohne dass zusätzliche Dichtmittel erforderlich sind.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in der Federkehle der Hauptdichtlippe und übt eine gleichmäßige Radialkraft auf die Welle aus. Sie kompensiert mechanische Setzerscheinungen des Elastomers und unterstützt den kontinuierlichen Kontakt zwischen Dichtkante und Wellenoberfläche während der Drehbewegung.
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