DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W60-100-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 60 mm Durchmesser zuverlässig ab und schützt Schmierstellen vor Schmutzeintrag.
Der Wellendichtring W60-100-10 BASL dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 10 mm passt dieser Radial-Wellendichtring in entsprechende Gehäusebohrungen. Als Dichtungsmaterial kommt elastisches NBR (Perbunan) zum Einsatz. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe dabei, den Schmierstoffaustritt aus dem Gehäuse wirkungsvoll zu begrenzen.
Diesen Radial-Wellendichtring setzen Sie vor allem an rotierenden Wellendurchführungen ein, an denen Schmierfette oder Schmieröle im Aggregat verbleiben sollen. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Dank der Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar eignet sich die Bauform für drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Systeme. Typische Einsatzfelder finden sich an Wellen in diversen industriellen Aggregaten und Antriebseinheiten.
Die Ausführung BASL zeichnet sich durch einen elastomeren Außenmantel sowie eine zusätzliche Staublippe aus. Durch den kautschukummantelten Außensitz gleicht der Ring leichte thermische Ausdehnungen oder fertigungsbedingte Unebenheiten der Gehäusebohrung aus. Dies verringert das Risiko statischer Leckagen am Gehäusesitz. Gleichzeitig schirmt die vorgelagerte Schutzlippe die eigentliche Dichtkante vor partikulärem Schmutz von außen ab. Eine ausreichende Benetzung der Dichtlippe vor der Inbetriebnahme unterstützt die Funktion.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Einbaubreite von 10 mm. Diese Maße entsprechen den üblichen Gehäusesitzen im Maschinenbau für Wellen mit 60 mm Nenndurchmesser.
Die Kennzeichnung BASL steht für einen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung am Außendurchmesser sowie einer zusätzlichen Schutzlippe. Die Schutzlippe hält Schmutz und Staub von außen fern, während die gefederte Hauptdichtlippe das Schmiermittel im Aggregat hält.
Der hier verarbeitete Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Rahmen behält das Elastomer seine Elastizität und zeigt eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen.
Der Dichtring hält Betriebsdrücken von bis zu maximal 0,5 bar stand. Er ist primär für drucklose oder nur geringfügig druckbelastete Industrieanwendungen konzipiert. Bei höheren Drücken sind spezielle Hochdruckausführungen mit verstärktem Stützring erforderlich.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die elastische Dichtlippe und erzeugt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die rotierende Welle. Dadurch liegt die Dichtkante auch bei leichten Wellenbewegungen oder nachlassender Materialspannung sicher auf der Lauffläche auf.
Fetten oder ölen Sie die Dichtlippe und die Welle vor dem Einbau leicht ein, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden. Führen Sie den Ring mithilfe eines passenden Einpresswerkzeugs rechtwinklig in die Aufnahmebohrung ein, ohne die empfindliche Dichtkante an Kanten zu beschädigen.
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