W95-125-12  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W95-125-12  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W95-125-12 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
95 mm
Außendurchmesser
125 mm
Breite
12 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W95-125-12 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W95-125-12 BASL

Der Wellendichtring W95-125-12 BASL aus NBR mit Staublippe dichtet Wellen mit 95 mm Durchmesser bei Außenmaßen von 125x12 mm ab.

Der Wellendichtring W95-125-12 BASL ist eine Radial-Wellendichtung nach bewährter Bauform zur Abdichtung rotierender Maschinenteile. Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 12 mm umschließt die Dichtung die Welle passgenau. Der Werkstoff NBR (Perbunan) eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius und bietet Beständigkeit gegenüber üblichen Schmierfetten sowie Mineralölen. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Anpressung der Dichtlippe an die Welle.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W95-125-12 BASL im Betrieb?

Dieser Radial-Wellendichtring kommt in rotierenden Wellen- und Gehäusesystemen zum Einsatz, bei denen Schmierstoffe im Gehäuseinneren verbleiben sollen. Die Konstruktion ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt, weshalb sie sich vorwiegend für drucklose oder druckarme Gehäusesysteme eignet. Dank der zusätzlichen Schutzlippe hält der Ring neben austretendem Schmierfett oder Öl auch von außen herantretenden Staub und Schmutz fern. Dies dient dem Schutz dahinterliegender Komponenten vor partikelbedingtem Verschleiß.

Welche Vorteile bringt die kautschukummantelte Ausführung mit Staublippe?

Die Kautschukummantelung des Außenmantels erleichtert den Einbau in die Gehäusebohrung und gleicht thermische Dehnungen oder leichte Oberflächenrauheiten des Sitzes aus. Bei Gehäusen mit erhöhter Wärmeausdehnung unterstützt der gummierte Außenmantel den dichten Sitz in der Aufnahme. Die BASL-Bauform vereint die gefederte Dichtlippe mit einer vorgelagerten Staublippe. Bei der Montage empfiehlt sich das Befetten des Zwischenraums beider Lippen, um Trockenlauf in der Einlaufphase zu mindern und die Dichtkante zu schonen.

Welche Maße besitzt der Wellendichtring W95-125-12 BASL?

Der Radial-Wellendichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 95 mm, der dem Wellendurchmesser entspricht. Der Außendurchmesser misst 125 mm für die Passung in der Gehäusebohrung, während die Baubreite 12 mm beträgt. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäuseaufnahmen.

Was bedeutet das Kürzel BASL bei diesem Wellendichtring?

Die Bezeichnung BASL kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung am Außendurchmesser sowie einer zusätzlichen Schutzlippe gegen Staub und Schmutz. Neben der eigentlichen federbelasteten Dichtkante dient die vorgelagerte Schutzlippe als Barriere gegen äußere Verunreinigungen und bewahrt die primäre Dichtzone vor partikelbedingtem Verschleiß.

Welcher Temperaturbereich ist für den Werkstoff NBR zulässig?

Der hier verwendete Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk bzw. Perbunan) ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei Kontakt mit gängigen mineralölbasierten Schmierstoffen, Hydraulikölen sowie Schmierfetten.

Wie viel Druck hält der Wellendichtring W95-125-12 BASL stand?

Dieser Wellendichtring ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Er eignet sich somit für drucklose Aggregate oder Anwendungen mit sehr geringem Systemüberdruck. Höhere Betriebsdrücke können zu einem unzulässigen Anpressdruck der Dichtlippe führen und erfordern spezielle Druckdichtungen.

Welche Funktion hat die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl übt eine kontinuierliche radiale Vorspannung auf die elastomere Dichtlippe aus. Dadurch bleibt der mechanische Kontakt zwischen der Dichtkante und der rotierenden Wellenoberfläche auch bei leichten Wellenschwingungen oder betriebsbedingtem Setzverhalten des Elastomers erhalten.

Worauf ist bei der Montage der BASL-Dichtung zu achten?

Vor dem Einpressen sollten Sie die Welle sowie die Dichtlippe leicht einölen oder einfetten, um Schäden beim ersten Anlaufen zu vermeiden. Der Raum zwischen Dichtlippe und Staublippe wird zweckmäßig mit Schmierfett gefüllt. Achten Sie auf eine rechtwinklige Ausrichtung im Gehäusesitz ohne Verkanten des elastischen Außenmantels.

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