DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W30-45-7 VITSL mit den Maßen 30x45x7 mm dichtet rotierende Wellen bei thermisch anspruchsvollen Betriebsbedingungen von -15 bis +200 °C ab.
Der Wellendichtring W30-45-7 VITSL dient der radialen Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt und das Eindringen von Schmutz. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 45 mm sowie einer Breite von 7 mm passt das Bauteil in standardisierte Einbauräume. Der kautschukummantelte Außenmantel begünstigt einen dichten Sitz im Gehäuse, auch bei temperaturabhängigen Gehäusedehnungen. Das Dichtelement ist für Druckverhältnisse bis maximal 0,5 Bar ausgelegt.
Diese Radialdichtung kommt vor allem in Aggregaten zum Einsatz, in denen hohe thermische Belastungen oder chemisch anspruchsvolle Schmierstoffe wirken. Dank des Werkstoffs FKM widersteht der Dichtring Betriebstemperaturen von -15 bis +200 °C. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Wellenanwendungen, die mit synthetischen Schmierstoffen laufen. Die integrierte Schutzlippe schirmt die eigentliche Dichtkante vor partikulären Verunreinigungen und Staub von außen ab.
Der Werkstoff FKM zeichnet sich durch eine hohe Beständigkeit gegen synthetische Öle, Fette sowie aggressive Medien aus. Die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die notwendige Radialkraft auf die rotierende Welle gleichmäßig aufrecht. Dadurch bleibt der Kontakt der Dichtlippe auch bei wechselnden Temperaturen und chemischen Einflüssen stabil an der Wellenoberfläche erhalten.
Die Dichtung weist einen Innendurchmesser von 30 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 45 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 7 mm auf. Diese Maße entsprechen gängigen Normmaßen für Radial-Wellendichtringe in industriellen Antriebs- und Maschinenbauelementen.
Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 °C ab. Ermöglicht wird diese thermische Widerstandskraft durch den Werkstoff FKM (Viton). Daher eignet sich die Ausführung gezielt für Anwendungen mit gesteigerten thermischen Anforderungen.
Die integrierte Staub- und Schutzlippe bildet eine vorgeschaltete Barriere gegen von außen herantretenden Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Sie schützt die primäre Dichtkante vor direktem Partikelkontakt und mindert den abrasiven Verschleiß an der Dichtlippe in staubbelasteten Betriebsumgebungen.
Die Dichtung ist für eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 Bar ausgelegt. Radial-Wellendichtringe dieser Bauform dienen primär der drucklosen Abdichtung von Schmieröl und Fett in Getrieben oder Lagerräumen. Für höhere Systemdrücke sind spezielle Druckdichtringe erforderlich.
Die Wurmfeder drückt die Dichtlippe mit kontinuierlicher Radialkraft an die rotierende Wellenoberfläche. Die Ausführung in rost- und säurebeständigem Edelstahl trägt zum Schutz vor Korrosionsschäden bei Feuchtigkeit sowie bei Kontakt mit aggressiven chemischen Zusätzen im Schmierstoff bei.
Der elastomere Außenmantel gleicht geringe Oberflächenrauheiten und minimale Maßänderungen der Aufnahmebohrung aus. Zudem unterstützt die Kautschukummantelung den statischen Dichtsitz in Gehäusen mit messbarer Wärmeausdehnung, wie beispielsweise bei Bauteilen aus Leichtmetall.
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