DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W70-90-13 BASL dichtet rotierende Wellen mit 70 mm Durchmesser ab und schützt durch seine zusätzliche Schutzlippe vor Schmutzeintrag.
Der Wellendichtring W70-90-13 BASL dichtet rotierende Wellen gegen austretende Schmierstoffe ab. Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 13 mm. Durch den Werkstoff NBR eignet sich diese Radialdichtung für den Einsatz im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den gleichmäßigen Anpressdruck der Dichtkante auf der Wellenoberfläche.
Dieser Dichtring findet vor allem in rotierenden Wellenanordnungen im Maschinen- und Getriebebau Verwendung. Er hält Schmierstoffe im Gehäuseinnenraum und bewahrt die Lagerstelle vor Schmierstoffmangel. Durch die Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 Bar arbeitet die Dichtung in drucklosen oder nur gering druckbeaufschlagten Systemen. Bei Einsätzen in staubbelasteter Umgebung schirmt die vorgelagerte Schutzlippe Schmutzpartikel von der Dichtkante ab.
Die Ausführung BASL zeichnet sich durch eine Kautschukummantelung am Außenumfang und eine integrierte Schutzlippe aus. Der elastische Außenmantel gleicht thermische Ausdehnungen im Gehäusesitz aus und dichtet auch bei Gehäusebohrungen mit höherer Oberflächenrauheit ab. Die zusätzliche Lippe bildet eine berührende Barriere gegen Schmutz und Staub von außen. Der Zwischenraum beider Dichtlippen kann vor Inbetriebnahme mit Fett befüllt werden.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 90 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Einbaubreite von 13 mm. Diese Abmessungen bestimmen die passende Einbaustelle in Gehäusen und an Wellen.
Die Kennzeichnung BASL steht für einen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung am Außendurchmesser sowie einer zusätzlichen Schutzlippe gegen Schmutz. Der Elastomer-Außenmantel erleichtert das Einpressen und dichtet die Gehäusebohrung bei thermischer Ausdehnung oder leichter Oberflächenrauheit ab.
Der verwendete Werkstoff NBR (Perbunan) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Er weist eine gute Beständigkeit gegen herkömmliche mineralölbasierte Fette und Schmieröle auf, wodurch er in Standard-Industrieanwendungen breit eingesetzt wird.
Dieser Dichtring ist für eine Druckbeständigkeit von maximal 0,5 Bar ausgelegt. Er eignet sich daher primär für drucklose Gehäusesysteme oder Anwendungen mit sehr geringem Druckaufbau, wie sie typischerweise in Industriegetrieben und Lagergehäusen vorkommen.
Die ringförmige Wurmfeder sitzt oberhalb der Dichtlippe und presst die Dichtkante mit definierter Kraft radial auf die rotierende Welle. Dadurch bleibt der direkte Kontakt zwischen Dichtwerkstoff und Gegenlauffläche auch bei wechselnden Drehzahlen sowie leichten Wellenschwingungen erhalten.
Die primäre Dichtlippe mit der Zugfeder weist zum Gehäuseinnenraum und Schmiermedium, während die vorgelagerte Schutzlippe nach außen zeigt. Diese Anordnung hält das Schmiermittel im Gehäuse und schirmt die eigentliche Dichtkante vor von außen eindringendem Schmutz ab.
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