DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W190-230-16 B2 dichtet rotierende Wellen mit 190 mm Durchmesser bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ab.
Der Radial-Wellendichtring W190-230-16 B2 dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen das Austreten von Schmierstoffen. Mit den Abmessungen von 190 mm Innendurchmesser, 230 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite passt dieses Dichtelement in Gehäusebohrungen entsprechender Dimension. Als Werkstoff kommt NBR (Perbunan) zum Einsatz. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe mechanisch, sodass auch bei Wellenbewegungen ein kontinuierlicher Anpressdruck auf die Gegenlauffläche erhalten bleibt.
Dieser Wellendichtring ist für rotierende Wellen konzipiert, bei denen Schmierstoffe im System gehalten werden sollen. Da die Ausführung für eine Druckbelastung bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, kommt das Bauteil primär in drucklosen Gehäuseräumen oder bei geringem Überdruck zum Einsatz. Die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe hält die Reibung an der Welle gering und begünstigt einen thermisch stabilen Betrieb.
Die Bauform B2 zeichnet sich durch einen beidseitig geschlossenen metallischen Außenmantel aus, der dem Dichtring eine definierte Formstabilität verleiht. Dieser Metallsitz unterstützt die Führung sowie den festen Sitz in der Gehäusebohrung im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad. Die Konstruktion eignet sich für Gehäusepartien, die eine verzugsfreie zylindrische Passung verlangen.
Dieser Radial-Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 190 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 230 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 16 mm auf. Diese Maße definieren den benötigten Einbauraum im Aggregat.
Die Kennzeichnung B2 steht für eine Bauart mit metallischer Außenfläche, die beidseitig geschlossen ausgeführt ist. Diese Bauweise verleiht dem Dichtring eine sehr hohe Steifigkeit, wodurch das Bauteil besonders fest und verzugsfrei in metallischen Gehäusebohrungen sitzt.
Der Elastomer-Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) bietet eine gute chemische Beständigkeit gegen herkömmliche Mineralöle, Schmierfette sowie pflanzliche und tierische Fette. Für stark säurehaltige Medien oder spezielle synthetische Fluide ist die Verträglichkeit gesondert abzugleichen.
Das Bauteil ist für einen Einsatz bei geringem Überdruck bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei höheren Betriebsdrücken besteht die Gefahr, dass sich die Dichtlippe verformt oder abhebt, was zu vorzeitiger Undichtigkeit führen kann.
Der Dichtring aus NBR kann in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad betrieben werden. Innerhalb dieser Grenzen behält das Elastomer seine Elastizität und erfüllt seine Funktion ohne Versprödung oder unzulässige thermische Erweichung.
Die im Lippenbereich eingelegte Ringzugfeder sorgt dafür, dass die Dichtkante mit gleichmäßiger radialer Kraft auf die Wellenoberfläche drückt. Dadurch gleicht sie leichte Wellenschwingungen und Durchbiegungen aus und unterstützt den berührenden Kontakt im Betrieb.
Der Verzicht auf eine Staub- oder Schutzlippe minimiert die Reibung und Wärmeentwicklung an der Kontaktstelle. Diese Ausführung wird gewählt, wenn die Dichtstelle bereits intern vor Schmutzeintrag geschützt ist oder keine externe Staubbelastung auf das Gehäuse einwirkt.
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