DICHTOMATIK
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Wellendichtringe w105-125-13-vit dichten rotierende Wellen mit 105 mm Durchmesser ab und bestehen aus thermisch beständigem FKM (Viton).
Die Wellendichtringe w105-125-13-vit dienen dem Einschluss von Schmierstoffen sowie dem Schutz rotierender Maschinenteile vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit. Mit einem Innendurchmesser von 105 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Einbaubreite von 13 mm passt diese Radialdichtung in entsprechende Gehäusebohrungen. Durch den Werkstoff FKM deckt die Ausführung anspruchsvolle Betriebsumgebungen ab, in denen Standardelastomere an thermische Belastungsgrenzen stoßen.
Die Ausführung kommt zum Einsatz, wenn rotierende Wellen gegen das Austreten von Öl oder Schmierfett abzusichern sind. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Industriegetrieben, Pumpen oder Antriebssträngen mit Wellendurchmessern von 105 mm. Durch die Auslegung auf Medienkontakt dichtet der Radial-Wellendichtring Maschinengehäuse ab und unterstützt den kontinuierlichen Betrieb von Wälzlagern bei Drehbewegungen.
Der Fluorkautschuk FKM zeichnet sich durch seine chemische Beständigkeit gegenüber vielen synthetischen Ölen, Schmierfetten und Kraftstoffen aus. Gleichzeitig erlaubt das Material einen erweiterten Temperaturbereich von -15 bis +200 °C. Dadurch bleibt die Dichtlippe auch bei hohen Umgebungstemperaturen oder Reibungswärme an der Kontaktfläche flexibel. Für thermisch anspruchsvolle Anwendungen bietet Viton eine beständige Materialbasis.
Die Dichtung weist einen Innendurchmesser von 105 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 125 mm für die Aufnahmebohrung im Gehäuse sowie eine Breite von 13 mm auf. Diese Hauptabmessungen bestimmen den passgenauen Sitz im Gehäusesitz.
Dank des Dichtwerkstoffs FKM liegt der zulässige Temperaturbereich zwischen -15 und +200 °C. Damit eignet sich das Bauteil für Maschinen und Aggregate mit hoher thermischer Dauerbelastung oder Reibungswärme an der Dichtkante.
FKM steht für Fluorkautschuk und ist unter dem Handelsnamen Viton bekannt. Der Werkstoff verfügt über eine hohe Beständigkeit gegen Hitze, Alterung sowie aggressive Schmierstoffe und Öle, wodurch die Dichtlippe über weite Temperaturbereiche formstabil bleibt.
Die Ausrichtung der Dichtlippe richtet sich nach der Hauptaufgabe der Abdichtung. Soll primär Schmierstoff im Gehäuseinneren gehalten werden, zeigt die Lippe zur Mediumseite. Dient der Einbau dem Schutz vor äußerem Schmutz, wird sie zur Außenseite hin ausgerichtet.
Bei der Montage empfiehlt sich das vorsichtige Einpressen mit geeignetem Werkzeug, damit der Dichtring rechtwinklig zur Wellenachse sitzt. Das vorherige Benetzen der Dichtlippe mit Schmierstoff verringert die Reibung während des Anlaufens und schont das Material vor Beschädigungen.
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