W30-62-7  VIT Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W30-62-7  VIT Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W30-62-7 VIT

Technische Daten
 
Innendurchmesser
30 mm
Außendurchmesser
62 mm
Breite
7 mm
Material
FKM (Viton)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-15 bis +200 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus rost- und säurebständigem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W30-62-7 VIT
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W30-62-7 VIT

Der kautschukummantelte Wellendichtring W30-62-7 VIT aus FKM dichtet rotierende Wellen bei 30 mm Bohrung und Temperaturen bis +200 °C thermisch stabil ab.

Der Wellendichtring W30-62-7 VIT dichtet rotierende Wellen gegen Schmierstoffaustritt und Umwelteinflüsse bei thermisch anspruchsvollen Betriebsbedingungen ab. Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm sowie einer Breite von 7 mm passt das Bauteil in genormte Gehäusebohrungen im Maschinen- und Anlagenbau. Die Fertigung aus FKM (Viton) ermöglicht den Einsatz im Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad. Eine Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Welle aufrecht.

In welchen Einsatzbereichen bewährt sich der Wellendichtring W30-62-7 VIT?

Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem in Gehäusen und Aggregaten zum Einsatz, in denen Betriebstemperaturen bis +200 Grad und Schmierstoffe vorliegen. Dank der Beständigkeit des FKM-Werkstoffs eignet sich die Dichtung gezielt für thermisch beanspruchte Bauräume. Die Bauform ohne separate Schutzlippe reduziert Reibungsverluste an der Kontaktfläche, wodurch sich der Dichtring insbesondere für saubere Einbauumgebungen und geschlossene Getrieberäume mit einem Druck bis maximal 0,5 Bar empfiehlt.

Welche Funktion haben Kautschukummantelung und Edelstahlfeder beim W30-62-7 VIT?

Die elastische Kautschukummantelung am Außenmantel gleicht thermische Ausdehnungen im Gehäusesitz aus und vereinfacht die fachgerechte Montage in der 62-mm-Aufnahmebohrung. Zusammen mit der Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl bleibt der radiale Anpressdruck der Dichtkante auch bei aggressiveren Medien oder chemischen Einflüssen erhalten. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass die Gegenlauffläche im Bereich der 30-mm-Bohrung drallfrei ausgeführt sein sollte und der Druck im Innenraum 0,5 Bar nicht übersteigt.

Was zeichnet den Werkstoff FKM beim Wellendichtring W30-62-7 VIT aus?

FKM, auch unter dem Handelsnamen Viton geläufig, besitzt eine hohe chemische Beständigkeit sowie thermische Belastbarkeit. Der Werkstoff bleibt im Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad elastisch und ist gegenüber vielen Ölen und Schmierstoffen widerstandsfähig. Dies trägt dazu bei, vorzeitigem Verschleiß der Dichtkante in thermisch beanspruchten Bauräumen entgegenzuwirken.

Welche Maße besitzt der Wellendichtring W30-62-7 VIT?

Die Dichtung weist einen Innendurchmesser von 30 mm für den Wellensitz auf. Der Außendurchmesser beträgt 62 mm für die Passung in der Gehäusebohrung, während die axiale Breite bei 7 mm liegt. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum in Ihrem Aggregat.

Welcher maximale Druck ist für den Wellendichtring W30-62-7 VIT zulässig?

Die Konstruktion ist für eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 Bar ausgelegt. Ein höherer Innendruck kann die Lippe verformen, was zu erhöhtem Abrieb oder Undichtigkeiten führen kann. Für druckbehaftete Hydrauliksysteme ohne Druckentlastung ist dieser Dichtringtyp daher nicht vorgesehen.

Warum besitzt dieser Radial-Wellendichtring keine Schutzlippe?

Die Ausführung ohne Staub- oder Schutzlippe verringert die reibungsbedingte Wärmeentwicklung an der Wellenoberfläche. Diese Bauform kommt bevorzugt in sauberen Umgebungen oder innerhalb geschlossener Gehäuse zum Tragen, in denen keine direkte Schmutz- oder Partikeleinwirkung von außen auf die Dichtstelle stattfindet.

Welche Aufgabe übernimmt die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl?

Die im Innenbereich sitzende Ringfeder unterstützt die radiale Kraft der FKM-Dichtlippe gegen die rotierende Wellenoberfläche. Die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl schützt das Federelement vor Korrosion, wenn anspruchsvolle Schmierstoffe, Kondensat oder chemisch beanspruchende Medien auf die Dichtstelle einwirken.

Welcher Temperaturbereich ist für diesen Wellendichtring freigegeben?

Der Wellendichtring deckt ein Spektrum von -15 bis +200 Grad ab. Dieser thermische Spielraum gestattet die Abdichtung an heißen Getriebewellen oder industriellen Antriebsaggregaten, ohne dass das Elastomermaterial vorzeitig versprödet oder seine Formelastizität verliert.

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