DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Radialer Wellendichtring mit den Maßen 30x50x10 mm aus temperaturbeständigem FKM für anspruchsvolle Dichtungsaufgaben im Maschinenbau.
Der Radial-Wellendichtring schützt Maschinengehäuse vor Schmiermittelaustritt und verhindert das Eindringen von Schmutzpartikeln entlang rotierender Wellen. Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 50 mm sowie einer Breite von 10 mm passt die Dichtung exakt in genormte Gehäusebohrungen. Wellendichtringe w30-50-10-vit bestehen aus Fluorkautschuk (FKM, bekannt als Viton), wodurch sie sich bei thermisch anspruchsvollen Bedingungen bewähren.
Die Dichtung kommt an rotierenden Wellen bei erhöhten thermischen Anforderungen zum Einsatz. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -15 bis +200 °C, was den Einsatz in thermisch belasteten Aggregaten wie Industriegetrieben oder Pumpen ermöglicht. Die elastische Dichtlippe läuft direkt auf der rotierenden Wellenoberfläche und dichtet Schmierstoffe wie Öle oder Fette gegen die Umgebung ab. Gleichzeitig schirmt das Dichtelement das Gehäuseinnere gegen Verunreinigungen ab.
Fluorkautschuk (FKM) empfiehlt sich, wenn chemische Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen und anhaltende Hitzeeinwirkung zusammentreffen. Während Standardwerkstoffe bei dauerhaft hohen Betriebstemperaturen verhärten, behält FKM seine Elastizität im Bereich von -15 bis +200 °C bei. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Gegenlauffläche: Eine saubere, unbeschädigte Wellenoberfläche schützt die Dichtkante vor vorzeitigem Verschleiß. Ein leichtes Benetzen der Dichtlippe mit Schmierstoff vor der Montage verhindert Trockenlauf beim ersten Anlauf.
Die Dichtung weist einen Innendurchmesser von 30 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 50 mm für die Gehäusebohrung und eine Baubreite von 10 mm auf. Die Maße bestimmen den festen Sitz im Gehäuse sowie den notwendigen Anpressdruck der Dichtlippe auf der Welle.
Fluorkautschuk zeichnet sich durch hohe thermische Belastbarkeit sowie eine breite Beständigkeit gegenüber vielen Schmierstoffen, Ölen und Fetten aus. Im Vergleich zu einfachen Standard-Elastomeren neigt FKM bei hohen Dauertemperaturen seltener zu vorzeitiger Versprödung, was die Dichtwirkung bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen unterstützt.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -15 und +200 °C. Bei der thermischen Auslegung zählt nicht allein die Umgebungstemperatur: Auch die an der Kontaktfläche zwischen rotierender Welle und Dichtlippe entstehende Reibungswärme muss innerhalb dieser Spanne bleiben.
Die Einbaulage richtet sich nach dem primären Einsatzzweck. Wenn Schmierstoff im Gehäuse gehalten werden soll, weist die Dichtlippe zum Gehäuseinneren. Soll die Lagerstelle vor eindringendem Schmutz von außen geschützt werden, zeigt die Dichtkante nach außen.
Pressen Sie den Dichtring rechtwinklig zur Wellenachse mit einem geeigneten Werkzeug plan in die Aufnahmebohrung ein. Scharfkantige Wellenenden, Nuten oder Absätze sollten Sie während der Montage abdecken, damit die Dichtkante unversehrt bleibt. Ein leichtes Einfetten der Dichtlippe verringert die Reibung beim ersten Anlauf.
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