DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 3,68 € |
| 50 | 10% | 3,49 € |
| 150 | 15% | 3,30 € |
| 250 | 20% | 3,10 € |
Der Wellendichtring W23-40-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 23 mm Durchmesser in Gehäusen mit 40 mm Außenaufnahme und 10 mm Einbaubreite ab.
Dieser Wellendichtring W23-40-10 BA dient als Radial-Wellendichtung zur Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen Schmierstoffverlust. Gefertigt aus NBR (Perbunan), deckt das Bauteil einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die Dichtlippe mit konstanter Radialkraft an der Welle. Das Produkt eignet sich für rotierende Wellen mit öldichter oder fettgeschmierter Lagerung.
Diese Bauform dichtet austretendes Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuseinneren ab. Durch die Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar arbeitet der Ring in drucklosen oder gering mit Überdruck beaufschlagten Systemen. Weil die Dichtung ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, erzeugt sie ein geringeres Reibmoment an der Welle. Typische Einsatzorte sind rotierende Wellen und Maschinenteile in geschlossenen, weitgehend staubfreien Bauräumen.
Der gummierte Außenmantel gleicht Oberflächenrauheiten und thermische Ausdehnungen der Gehäusebohrung aus. Dadurch dichtet der Ring im Sitz sauber ab, auch bei geteilten Gehäusen oder weicheren Leichtmetallwerkstoffen. Zudem beugt die Kautschukschicht Passungsrost in der Aufnahmebohrung vor. Beachten Sie vor dem Einbau die Drehrichtung und benetzen Sie die Dichtlippe sowie die Welle mit Schmierstoff, um Trockenlauf beim Anfahren zu verhindern.
Die Abmessungen betragen 23 mm Innendurchmesser (Bohrung passend für den Wellendurchmesser), 40 mm Außendurchmesser für die Aufnahmebohrung im Gehäuse sowie 10 mm axiale Breite. Prüfen Sie diese Maße vor der Montage an der Einbaustelle, um einen passgenauen Sitz zu erzielen.
Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, kurz NBR, zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen und Schmierfetten aus. Das Material bleibt bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad formstabil und elastisch, weshalb es sich als Standardwerkstoff im allgemeinen Maschinenbau etabliert hat.
Die ringförmig eingehängte Zugfeder übt kontinuierlich eine definierte Radialkraft auf die Dichtlippe aus. Dadurch bleibt der berührende Kontakt zur rotierenden Welle auch bei leichten Wellenbewegungen oder betriebsbedingtem Setzen des Elastomers erhalten, was den Austritt von Schmierstoff verhindert.
Diese Dichtung ist für einen Druck bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Sie eignet sich folglich für drucklose Systeme oder Lagerstellen mit geringfügigem Systemdruck, wie er durch Erwärmung im Gehäuseinneren ohne vollständigen Druckausgleich entstehen kann.
Die Ausführung ohne Staublippe minimiert die Berührungsfläche auf der Welle und verringert Reibungsverluste sowie Erwärmung an der Dichtkante. Dieser Dichtring empfiehlt sich für geschlossene Baugruppen, bei denen keine direkte Schmutzeinwirkung von außen auf die Dichtstelle zu erwarten ist.
Pressen Sie den Dichtring rechtwinklig zur Wellenachse mithilfe eines geeigneten Montagewerkzeugs gleichmäßig in die Bohrung ein. Fetten oder ölen Sie die Dichtlippe sowie den Außenmantel vorher leicht an, um Beschädigungen beim Einschieben über Kanten zu vermeiden.
Freudenberg FST GmbH
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