DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 5% | 2,99 € |
| 100 | 10% | 2,83 € |
| 250 | 15% | 2,66 € |
| 500 | 20% | 2,52 € |
Der Wellendichtring W20-30-7 BA dichtet rotierende Wellen mit 20 mm Durchmesser bei 30 mm Gehäusebohrung gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W20-30-7 BA dient als Radial-Wellendichtring zur Abdichtung rotierender Maschinenelemente. Mit den Maßen von 20 mm Innendurchmesser, 30 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite passt dieser Dichtring in kompakte Gehäusebohrungen. Das Modell besteht aus beständigem NBR (Perbunan) und besitzt eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl. Diese Feder unterstützt die Dichtlippe dabei, den erforderlichen radialen Anpressdruck auf die Wellenoberfläche aufrechtzuerhalten und Schmierstoffe im Gehäuse zu halten.
Der Dichtring dient an rotierenden Wellen dem verlässlichen Rückhalt von Schmierfett oder Schmieröl. Durch die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe entstehen minimale Reibungsverluste an der Kontaktzone. Das Bauteil widersteht Betriebsdrücken von bis zu 0,5 bar und ist für Aggregate vorgesehen, bei denen keine direkte Schmutzeinwirkung von außen auf die Dichtlippe trifft.
Der elastomere Außenmantel gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Gehäusebohrung wirksam aus. So dichtet der Wellendichtring W20-30-7 BA den statischen Sitz im Gehäuse ab, selbst wenn sich Werkstoffe bei thermischen Veränderungen unterschiedlich stark ausdehnen. Der NBR-Werkstoff ist für Temperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt und verträgt gängige Schmierfette sowie Mineralöle. Für staubige Umgebungen empfiehlt sich eine vorgeschaltete Labyrinth- oder Spaltdichtung.
Mit einem Innendurchmesser von 20 mm für den Wellensitz, 30 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung und 7 mm Einbaubreite passt dieser Radial-Wellendichtring in genormte Aufnahmen. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäusesitze zur gezielten Abdichtung rotierender Wellen.
Das Dichtungsmaterial NBR (Perbunan) deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Spanne behält der elastomere Werkstoff seine notwendige Flexibilität und Dichtwirkung. Das Material zeigt sich beständig gegenüber üblichen industriellen Schmierfetten und Schmierölen auf Mineralölbasis.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe radial auf die rotierende Welle vor. Dadurch gleicht sie minimale Wellenschwingungen aus. Sie unterstützt einen kontinuierlichen Linienkontakt der Dichtkante mit der Gegenlauffläche, damit Schmierstoff auch bei Drehzahlschwankungen nicht entlang der Welle entweicht.
Diese Bauform ist für einen Betriebsdruck von maximal 0,5 bar ausgelegt. Radial-Wellendichtringe dieser Konstruktion dienen vorrangig dem drucklosen Rückhalt flüssiger oder pastöser Schmierstoffe. Höhere Gehäusedrücke können die flexible Lippe verformen und führen zu erhöhtem Verschleiß sowie Undichtigkeiten an der Dichtkante.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Staublippe reduziert Reibung und Wärmeentwicklung an der Wellenlauffläche. Diese Ausführung empfiehlt sich besonders für geschlossene Maschinengehäuse und saubere Industrieumgebungen, bei denen keine Partikel, Fasern oder Spritzwasser von außen direkt an die Dichtstelle gelangen.
Ein kautschukummantelter Außenring dichtet die Gehäusebohrung statisch zuverlässig ab. Die gummierte Außenfläche gleicht Riefen und Unebenheiten der Gehäuseaufnahme aus. Zudem trägt der Kautschukmantel dazu bei, Leckagen bei Erwärmung zu vermeiden, wenn das Gehäusematerial einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist als die eingebaute Dichtung.
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