SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 0,27 € | 5,14 € |
| 50 | 0,55 € | 4,86 € |
| 150 | 0,82 € | 4,59 € |
| 250 | 1,08 € | 4,33 € |
Der Wellendichtring G18X26X4 von SKF dichtet rotierende Wellen mit 18 mm Durchmesser bei geringem axialem Bauraum gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring G18X26X4 dient zur radialen Abdichtung von Maschinenelementen an rotierenden Wellen. Mit einem Innendurchmesser von 18 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer schmalen Breite von 4 mm ermöglicht dieses Bauteil von SKF kompakte Konstruktionen. Die Fertigung aus NBR bietet Beständigkeit gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Gegenlauffläche.
Das Bauteil dient vorrangig zur Rückhaltung von Schmierstoffen an rotierenden Wellenabschnitten. Der Dichtring arbeitet bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad und hält einem Druck bis maximal 0,5 bar stand. Da diese Ausführung ohne zusätzliche Staublippe konstruiert ist, eignet sie sich für saubere Einbauumgebungen oder Konstruktionen, bei denen vorgelagerte Bauteile den äußeren Schmutzanfall abschirmen.
Der elastische Außenmantel aus NBR gleicht fertigungsbedingte Rauheiten sowie geringe Wärmeausdehnungen der Gehäusebohrung aus. Dadurch dichtet der Ring im Gehäusesitz auch bei geteilten Gehäusen oder weicheren Gehäusewerkstoffen ab. Um die Dichtkante beim Aufschieben auf die Welle vor Schäden zu bewahren, empfiehlt sich das Entgraten von Absätzen sowie das Einfetten der Dichtlippe vor dem Einpressen. Die Einpresskraft sollte dabei achsnah am Außenumfang angreifen.
Die Maße betragen 18 mm Innendurchmesser (Wellenmaß), 26 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung sowie 4 mm Bauhöhe. Aufgrund der geringen Breite beansprucht der Dichtring minimalen Platz im Aggregat und unterstützt raumsparende Lagerstellen.
Der verwendete Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Grenzen behält das Elastomer seine Dichtwirkung und Beständigkeit gegen herkömmliche Schmieröle sowie Schmierfette.
Das Bauteil ist für drucklose Systeme oder niedrige Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei höheren Systemdrücken droht die Dichtlippe umzuklappen oder stärker zu verschleißen, weshalb für Druckanwendungen spezielle Stützringe erforderlich sind.
Die innenliegende Schraubenzugfeder erzeugt eine konstante radiale Anpresskraft auf die rotierende Welle. Sie kompensiert Materialermüdungen des Elastomers sowie dynamische Wellenbewegungen und unterstützt den kontinuierlichen Kontakt zwischen Dichtkante und Wellenoberfläche.
Die Bauform verzichtet zugunsten einer minimalen Baubreite von 4 mm und geringerer Reibleistung auf eine zusätzliche Schmutzlippe. Sie ist für geschützte Innenbereiche konzipiert, an denen kein direkter Eintrag von Schmutzpartikeln oder Spritzwasser auftritt.
Vor dem Einpressen sollte die Außenfläche leicht benetzt werden, um das Einbringen in die Aufnahmebohrung zu erleichtern. Die Montage muss planparallel zur Achse erfolgen, damit die Welle rechtwinklig zur Dichtlippe geführt wird.
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