INA
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Der Wellendichtring GR20-26-4 von INA dichtet mit 19,4x26,08x4 mm, NBR-Werkstoff, außenliegender Stahlarmierung und Schutzlippe rotierende Wellen gegen Schmutzeintritt ab.
Der Wellendichtring GR20-26-4 ist ein kompakter Radial-Wellendichtring für Wellendurchmesser von 19,4 mm, Gehäusebohrungen von 26,08 mm und einer schmalen Baubreite von 4 mm. Das Bauteil von INA besteht aus NBR (Perbunan) und verfügt über eine außenliegende Stahlarmierung. Diese Konstruktion verleiht dem Dichtring mechanischen Halt im Gehäusesitz. Die Ausführung eignet sich für den Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad und hält einem Druck bis maximal 0,5 bar stand.
Der Dichtring kommt vor allem in kompakten Aggregaten und Baugruppen zum Einsatz, bei denen der axiale Bauraum stark begrenzt ist. Durch die integrierte Schutzlippe schützt die Dichtung rotierende Wellen vor eindringenden Schmutzpartikeln und Staub von außen, während Schmierfett oder Schmieröl im System gehalten wird. Typische Einsatzfelder sind schmale Lagerstellen mit geringer Druckbeanspruchung bis maximal 0,5 bar. Bei der Montage sollte die Dichtlippe zum Schmierstoff hin ausgerichtet sein.
Diese Variante zeichnet sich durch den Verzicht auf eine Zugfeder sowie den außenliegenden Versteifungsring aus Stahlblech aus. Der metallische Außenmantel sorgt für einen festen Presssitz in der Gehäusebohrung, verlangt jedoch eine saubere, maßhaltige Aufnahme. Die zusätzliche Schutzlippe agiert als berührungsarme Dichtung gegen Umwelteinflüsse. Vor der Installation empfiehlt sich die Prüfung der Werkstoffverträglichkeit von NBR mit den verwendeten Schmierstoffen sowie die Einhaltung des Temperaturbereichs von -30 bis +110 Grad.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 19,4 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 26,08 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 4 mm. Dank der geringen Baubreite lässt sich die Dichtung in Konstruktionen mit minimalem axialem Bauraum integrieren.
Die Schutzlippe wirkt als berührungsarme Spaltdichtung zur Außenseite hin. Sie hindert Schmutz, Staub und Fremdkörper am Vordringen zur eigentlichen Dichtlippe. Dadurch verringert sich der abrasive Verschleiß an der Kontaktzone der Welle, was die Lebensdauer der gesamten Lagerstelle begünstigt.
Dichtringe ohne Zugfeder nutzen ausschließlich die materialeigene Elastizität der NBR-Dichtlippe für den Anpressdruck an die Welle. Diese Bauform reduziert das Reibmoment im Betrieb und eignet sich vorrangig für kompakte Lagerungen mit Fettschmierung oder niedrigen Flüssigkeitsständen bei Drücken bis maximal 0,5 bar.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +110 Grad ab. Innerhalb dieser Spanne bleibt das Elastomer formstabil und beständig gegen mineralölbasierte Fette sowie Schmieröle. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen verhärtet das Material vorzeitig, weshalb die Temperaturgrenzen eingehalten werden sollten.
Die außenliegende Stahlarmierung verleiht dem Radial-Wellendichtring eine hohe Formstabilität. Beim Einpressen in die Aufnahmebohrung wird ein fester Sitz im Gehäuse erreicht. Dies wirkt einem Wandern oder Verkanten der Dichtung bei thermischen Wechseln oder leichten Druckschwankungen bis 0,5 bar entgegen.
Die zulässige Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Für höhere Betriebsdrücke ist diese Konstruktion nicht ausgelegt, da die federlose Dichtlippe vor allem der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen sowie dem Schutz vor Umgebungsstaub dient. Bei Druckanstieg über 0,5 bar kann Schmierstoff austreten.
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