DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W30-56-10 VIT schützt Wellen mit 30 mm Durchmesser bei bis zu +200 Grad vor Schmierstoffaustritt.
Der Wellendichtring W30-56-10 VIT dient als Radial-Wellendichtring der Abdichtung rotierender Wellen. Bei einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 56 mm und einer Breite von 10 mm schließt dieser Dichtring Gehäuseöffnungen gegen Schmierstoffaustritt ab. Durch die Kautschukummantelung sitzt der Ring fest in der Gehäusebohrung und gleicht thermische Ausdehnungen aus. Die Ausführung aus Fluorkautschuk (FKM/Viton) erlaubt den Betrieb in thermisch anspruchsvollen Umgebungen mit Dauertemperaturen von -15 bis +200 Grad.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Baugruppen ab, in denen Schmierstoffe im Gehäuse gehalten werden müssen. Da das Modell ohne zusätzliche Staublippe konstruiert ist, minimiert sich die Reibleistung an der Welle. Typische Einsatzfelder finden sich an rotierenden Wellen in geschlossenen Baugruppen mit geringer Staubbelastung. Das Bauteil hält Betriebsdrücken bis maximal 0,5 bar stand. Die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl erzeugt den notwendigen radialen Anpressdruck der Dichtkante auf die Gegenlauffläche.
Die Materialkombination aus FKM und gummielastischem Außenmantel erfüllt hohe Anforderungen an die chemische Beständigkeit. Viton widersteht vielen mineralischen sowie synthetischen Ölen und übersteht hohe Temperaturen ohne vorzeitige Versprödung. Gleichzeitig erleichtert die Kautschukummantelung den Einbau in geteilte Gehäuse oder Bohrungen mit leichter Oberflächenrauheit. In Verbindung mit der korrosionsbeständigen Zugfeder behält die Dichtlippe auch bei aggressiven Schmierstoffadditiven ihre Vorspannung.
Der Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 30 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 56 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 10 mm auf. Diese Abmessungen entsprechen der Standard-Bauform für Radialdichtringe und ermöglichen einen passgenauen Sitz im Gehäuse.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -15 und +200 Grad Celsius. Ermöglicht wird diese Beständigkeit durch das Elastomer FKM (Viton), das auch bei dauerhafter thermischer Beanspruchung elastisch bleibt und dem Risiko von Verhärtungen entgegenwirkt. Dadurch eignet sich der Ring gut für wärmeintensive Aggregate.
Die Dichtung ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Radial-Wellendichtringe dieser Bauform dienen in erster Linie dem drucklosen Rückhalt von Schmierstoffen im Gehäuseinneren. Bei höheren Drücken sind gesonderte Druckausführungen erforderlich, um ein Abheben oder Umstülpen der Dichtlippe zu verhindern.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Schutzlippe reduziert das Reibmoment sowie die Wärmeentwicklung an der Welle. Diese Bauform kommt bevorzugt in sauberen Umgebungen oder vollständig gekapselten Maschinengehäusen zum Einsatz, bei denen von außen keine Partikel oder Spritzwasser auf die Dichtstelle einwirken.
Die innenliegende Wurmfeder unterstützt die Radialkraft der Dichtlippe und presst sie gleichmäßig an die Welle an. Da die Feder aus rost- und säurebeständigem Stahl besteht, widersteht sie Feuchtigkeit sowie aggressiven Schmierstoffen und behält ihre elastische Spannkraft im Dauerbetrieb.
Die elastische Außenfläche schließt den Spalt zur Gehäusebohrung statisch ab. Sie gleicht unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Gehäuse und Dichtring aus und vereinfacht das Einpressen. Zudem dichtet die Gummierung Gehäusebohrungen selbst bei leichten Bearbeitungsspuren im Sitz ab.
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