W4-12-6  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W4-12-6  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W4-12-6 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
4 mm
Außendurchmesser
12 mm
Breite
6 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W4-12-6 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W4-12-6 BA

Der Wellendichtring W4-12-6 BA dichtet rotierende Wellen mit 4 mm Durchmesser bei kompakten Gehäuseabmessungen von 12x6 mm zuverlässig gegen Schmierstoffaustritt ab.

Der Wellendichtring W4-12-6 BA dient der Abdichtung rotierender Wellen in kompakten Aggregaten. Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 4 mm, einen Außendurchmesser von 12 mm sowie eine Breite von 6 mm auf. Als Werkstoff kommt NBR (Perbunan) zum Einsatz. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Anpressung der Dichtlippe an die rotierende Welle. Die Bauform eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad.

In welchen Anwendungen kommt der Wellendichtring W4-12-6 BA zum Einsatz?

Einsatzbereiche dieses Radial-Wellendichtrings liegen vor allem in kompakten Maschinen, Kleinantrieben und feinmechanischen Lagerstellen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Schmierstoffe wie Fette oder Schmieröle im Inneren des Gehäuses zu halten. Die Ausführung ist für moderate Betriebsbedingungen ausgelegt und widersteht Betriebsdrücken von bis zu maximal 0,5 bar. Durch den Verzicht auf eine zusätzliche Staublippe eignet sich der Dichtring vor allem für Einbauumgebungen mit geringem partikulärem Schmutzanfall von außen.

Welche Besonderheiten zeichnen die kautschukummantelte Bauform BA aus?

Die Ausführung BA besitzt einen vollständig mit NBR kautschukummantelten Außenmantel. Diese elastische Außenfläche gleicht thermische Ausdehnungen im Gehäusesitz aus und dichtet die Gehäusebohrung ab. Selbst bei leicht raueren Aufnahmebohrungen oder weicheren Leichtmetallgehäusen erleichtert der Gummimantel die Montage. Beim Einpressen schützt der Einsatz passender Montagewerkzeuge die Dichtlippe und die unlegierte Stahlfeder vor Beschädigungen.

Welche Maße weist der Wellendichtring W4-12-6 BA auf?

Mit einem Innendurchmesser von 4 mm, einem Außendurchmesser von 12 mm und einer Breite von 6 mm ist dieser Dichtring für 4-mm-Wellen ausgelegt. Die kompakten Außenmaße erlauben die Integration in platzkritische Gehäusebohrungen und feinmechanische Baugruppen.

Was bedeutet die Bauform BA bei diesem Wellendichtring?

Die Bezeichnung BA steht für einen Radial-Wellendichtring mit einem gummielastischen, kautschukummantelten Außenmantel. Diese Bauform verbessert die statische Dichtheit in der Gehäusebohrung. Zudem schont sie bei der Montage die Bohrungswandung und gleicht temperaturbedingte Maßänderungen des Gehäuses aus.

Für welchen Temperaturbereich ist das Material NBR geeignet?

Der verwendete Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Grenzen behält das Material seine elastischen Dichteigenschaften im Kontakt mit mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten.

Welchem Druck hält der Wellendichtring W4-12-6 BA stand?

Der Dichtring hält einer Druckbelastung von maximal 0,5 bar stand und ist für weitgehend drucklose Anwendungen konzipiert. Bei höheren Betriebsdrücken kann sich die Dichtlippe verformen, was den Verschleiß erhöht und die Dichtwirkung beeinträchtigen kann.

Welche Aufgabe übernimmt die integrierte Zugfeder?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in einer Nut oberhalb der Dichtlippe. Sie übt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die Dichtkante aus. Dadurch liegt die Lippe stets mit dem nötigen Kontaktdruck an der Welle an, um den Austritt von Medien zu verhindern.

Verfügt dieser Dichtring über eine zusätzliche Schutzlippe?

Nein, diese Variante ist ohne Schutzlippe ausgeführt. Das Bauteil konzentriert sich rein auf die Abdichtung des Gehäuseinnenraums. Für Anwendungen mit direktem Schmutz- oder Spritzwasseraufprall von außen sollte die Einbaustelle durch konstruktive Maßnahmen geschützt werden.

Freudenberg FST GmbH
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