DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W100-120-9,5 BAOF aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 100 mm Durchmesser in 120 mm Gehäusebohrungen bei bis zu 0,5 bar ab.
Der Wellendichtring W100-120-9,5 BAOF schützt Lagerstellen und Gehäuseinnenräume vor austretenden Schmierstoffen. Das Bauteil dichtet Wellen mit einem Durchmesser von 100 mm gegen eine Gehäusebohrung von 120 mm ab. Durch die Baubreite von 9,5 mm findet der Radial-Wellendichtring in schmalen Bauräumen Platz. Als Werkstoff dient Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR), der eine gute Beständigkeit gegen herkömmliche Mineralöle und Schmierfette aufweist. In industriellen Antrieben dient das Dichtelement dem Rückhalt flüssiger Medien bei mäßiger Belastung.
Dieser Radial-Wellendichtring dient vorwiegend dem Abdichten von rotierenden Wellen in Gehäusen, bei denen Schmierfett oder druckloses Schmieröl im System gehalten werden soll. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad. Da die Konstruktion für eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, eignet sie sich für drucklose oder druckarme Aggregate. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei druckloser Schmierstoffführung.
Die äußere Ummantelung aus Elastomer erleichtert den festen Sitz in der Gehäusebohrung und gleicht Wärmedehnungen des Gehäusematerials gut aus. Durch die Ausführung ohne metallische Zugfeder übt die Dichtlippe einen geringeren Anpressdruck auf die Welle aus. Dies reduziert die Reibleistung und die Wärmeentwicklung an der Kontaktzone. Diese Variante kommt ohne separate Schutzlippe aus. Achten Sie beim Einbau darauf, die Dichtlippe vor scharfkantigen Wellenabsätzen zu schützen.
Dieser Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 100 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 120 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 9,5 mm auf. Die Maße sind auf entsprechende metrische Einbauräume im Maschinenbau abgestimmt. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser und die Gehäusetiefe auf Übereinstimmung mit diesen Nennmaßen.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei Kontakt mit gängigen mineralölbasierten Schmierstoffen. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen verhärtet das Material vorzeitig, während extreme Kälte unter -30 Grad die Flexibilität der Dichtlippe einschränkt.
Die Ausführung ist für eine maximale Druckbeständigkeit von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Damit eignet sich das Bauteil primär für drucklose Anwendungen oder für Gehäuse mit minimalem Überdruck, wie sie bei reiner Schmierstoffrückhaltung üblich sind. Bei höheren Betriebsdrücken kann sich die Dichtlippe verformen, was zum vorzeitigen Austritt des Mediums führt.
Eine Kautschukummantelung am Außenmantel verbessert die statische Dichtwirkung im Gehäuse, insbesondere bei raueren Oberflächen oder leichten Wärmedehnungen des Gehäusematerials. Zudem vermindert der gummierte Außenbereich das Risiko von Passungsrost in der Bohrung. Beim Einpressen genügt oft ein leichtes Benetzen der Außenfläche mit Schmierstoff, um die Einbaukräfte zu reduzieren.
Dichtringe ohne Zugfeder nutzen ausschließlich die Eigenspannung der elastomeren Dichtlippe zur Abdichtung der Wellenoberfläche. Diese Konstruktion erzeugt ein geringeres Reibmoment als gefederte Dichtringe und eignet sich vor allem für Schmierfette oder zähflüssige Medien bei moderaten Drehzahlen. Gleichzeitig sinkt der Verschleiß an der Gegenlauffläche der Welle durch die reduzierte radiale Anpresskraft.
Vor dem Einbau sollten Sie die Lauffläche auf der Welle sowie die Dichtlippe leicht ölen oder fetten, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden. Schützen Sie die Dichtkante bei der Montage über Gewinde, Nuten oder Kanten durch Montagehülsen. Ein geeignetes Einpresswerkzeug sorgt für eine rechtwinklige Ausrichtung in der Gehäusebohrung ohne Verkanten.
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