INA
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Der zweilippige Wellendichtring SD17-25-3 -A von INA dichtet Wellen mit 16,89 mm Bohrung und 25,3 mm Außendurchmesser ab und schützt vor Schmutzeintrag.
Der Wellendichtring SD17-25-3 -A von INA ist ein radiales Dichtelement für kompakte Bauräume im Maschinenbau. Das Bauteil weist eine Bohrung von 16,89 mm, einen Außendurchmesser von 25,3 mm sowie eine schmale Breite von 3 mm auf. Durch die Kombination aus Polyamid und PU-Elastomer verbindet der Dichtring eine formstabile Führung mit einer verschleißfesten Dichtlippe. Die Konstruktion dichtet rotierende oder axial geführte Wellen gegen das Austreten von Schmierstoffen ab und schützt gleichzeitig vor Schmutzpartikeln von außen.
Dieser Dichtring kommt vor allem in Lagerungen und Gehäusen mit begrenztem axialem Bauraum zum Einsatz. Dank der zweilippigen Gestaltung übernimmt die innenliegende Dichtlippe das Rückhalten von Schmierfett oder drucklosem Öl, während die zusätzliche Schutzlippe vor Umgebungsstaub schützt. Die Ausführung eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius. Zudem hält das Element einem Druck von bis zu maximal 0,5 bar stand, was es für drucklose oder gering druckbelastete Gehäuseausführungen bestimmt.
Im Unterschied zu Dichtungen mit integrierter metallischer Zugfeder arbeitet die Bauform SD federlos. Die radiale Vorspannung auf die Welle entsteht rein elastisch über das PU-Elastomer im Dichtlippenbereich, gestützt durch den festen Tragkörper aus Polyamid. Eine Wellenoberfläche ohne scharfkantige Riefen im Kontaktbereich trägt dazu bei, vorzeitigen Lippenverschleiß zu vermeiden. Ein mit Schmierfett gefüllter Zwischenraum zwischen Dicht- und Schutzlippe unterstützt die Dichtwirkung und verringert Reibung beim Anlaufen.
Der Dichtring verfügt über einen Innendurchmesser bzw. eine Bohrung von 16,89 mm, einen Außendurchmesser von 25,3 mm und eine Baubreite von 3 mm. Diese geringe Breite ermöglicht den Einbau in besonders schmalen Gehäusenuten, wo Standard-Wellendichtringe aus Platzgründen nicht montiert werden können.
Das Bauteil besteht aus einem zweikomponentigen Kunststoffaufbau: Der äußere Tragkörper wird aus Polyamid gefertigt, während die Dichtlippen aus elastischem thermoplastischem Polyurethan (PU-Elastomer) bestehen. Diese Materialpaarung bietet hohe Formstabilität bei gleichzeitig abriebfester Dichtkante an der Gegenlauffläche der Welle.
Eine zweilippige Konstruktion kombiniert eine primäre Dichtlippe mit einer zusätzlichen Staub- bzw. Schutzlippe. Die Hauptdichtlippe verhindert das Entweichen von Schmierstoff aus dem Lagerinneren. Die außenliegende Schutzlippe hält Schmutz, Staub und Fremdkörper ab. Dies verlängert die Nutzungsdauer der Lagerstelle bei staubbelasteter Umgebung.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behält das PU-Elastomer seine elastischen Dichteigenschaften, ohne spröde zu werden oder unzulässig zu erweichen. Berücksichtigen Sie bei der Auslegung zusätzlich die Reibungswärme, die an der Dichtkante im Betrieb entsteht.
Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Der Dichtring ist für drucklose Anwendungen oder Systeme mit sehr geringem Überdruck konzipiert. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen oder das Dichtelement aus der Gehäusebohrung herausdrücken.
Die elastischen Rückstellkräfte des PU-Elastomers erzeugen die erforderliche Radialkraft auf die Wellenoberfläche ohne metallische Wurmfeder. Dadurch entfällt das Risiko, dass eine Feder abspringt oder korrodiert. Diese federlose Bauform erleichtert zudem die Montage bei axial sehr kompakten Bauräumen.
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