DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W35-72-7 BASL schützt rotierende Wellen mit 35 mm Durchmesser bei 72 mm Gehäusebohrung vor Schmutzeintrag und Schmierstoffaustritt.
Der Wellendichtring W35-72-7 BASL dient dem dichten Abschluss rotierender Wellen in industriellen Baugruppen. Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 7 mm trennt dieser Radial-Wellendichtring Innen- und Außenraum ab. Die Fertigung aus NBR (Perbunan) eignet sich für den Kontakt mit mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen. So bleibt das Schmiermittel im Lagerraum, während die Umgebung sauber bleibt.
Der Radial-Wellendichtring dichtet rotierende Wellen ab, bei denen Schmierstoffe im Bauraum gehalten werden müssen. Dank des Werkstoffs NBR arbeitet das Element in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad. Die verbaute Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die Hauptdichtlippe stets an der Wellenoberfläche. Die zusätzliche Schutzlippe schirmt die primäre Dichtzone zusätzlich gegen Staub und trockene Schmutzpartikel von außen ab.
Der kautschukummantelte Außenmantel erleichtert das Einpressen in den Gehäusesitz und gleicht thermische Ausdehnungen bei wechselnden Gehäusetemperaturen aus. Auch bei leicht rauen Bohrungswänden unterstützt die elastische Hülle die statische Abdichtung im Gehäusesitz. Beachten Sie bei der Auslegung die maximale Druckbeständigkeit von 0,5 bar, da die Konstruktion vorrangig für drucklose Gehäuse ausgelegt ist. Leichtes Einölen vor dem Einbau vereinfacht den Sitz im Gehäuse.
Mit 35 mm Innendurchmesser für die Welle, 72 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung und 7 mm Breite passt der Ring in standardisierte Bauräume. Prüfen Sie vor dem Einbau sowohl den Wellendurchmesser als auch die Einbautiefe des Gehäuses, um einen bündigen Sitz der Dichtung zu ermöglichen.
Die zusätzliche Staub- und Schutzlippe schützt die eigentliche Dichtkante vor mechanischen Partikeln von außen. Sie fungiert als berührende Vorstufe gegen Schmutz, Staub oder Abrieb. Dadurch verringert sich das Risiko, dass Fremdkörper die Lauffläche der Welle beschädigen oder direkt unter die Hauptdichtlippe wandern.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. In dieser Spanne behält das Elastomer seine Elastizität und zeigt eine gute Beständigkeit gegenüber gängigen Schmierölen und Schmierfetten. Bei anhaltend höheren Betriebstemperaturen empfiehlt sich die Prüfung alternativer Werkstoffe.
Diese Ausführung ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Sie eignet sich primär für drucklose Gehäuseanwendungen oder Umgebungen mit minimalem Überdruck. Höhere Betriebsdrücke können die flexible Dichtlippe anheben oder verformen, was zu frühzeitigem Schmierstoffaustritt führen kann.
Die Zugfeder umschließt die Dichtlippe ringförmig und erzeugt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf der Welle. Sie gleicht leichte dynamische Wellenbewegungen aus und unterstützt den kontinuierlichen Kontakt zwischen Dichtkante und Lauffläche. Der unlegierte Stahl bietet hierbei die erforderliche Federkraft für den regulären Betrieb.
Ein elastomerer Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen auch bei feinen Bearbeitungsspuren oder leichten Riefen sauber ab. Er mindert das Entstehen von Passungsrost und gleicht unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Gehäusewerkstoff und Dichtring aus. Zudem vereinfacht die Gummierung den gleichmäßigen Einpressvorgang.
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