W60-80-10  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W60-80-10  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W60-80-10 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
60 mm
Außendurchmesser
80 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,05 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W60-80-10 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W60-80-10 BA

Der Wellendichtring W60-80-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 60 mm Durchmesser bei 80 mm Gehäusebohrung und 10 mm Breite ab.

Der Wellendichtring W60-80-10 BA dient dem Einschluss von Schmierstoffen sowie dem Schutz rotierender Wellen vor Medienaustritt. Ausgeführt aus Nitril-Kautschuk (NBR, Perbunan) deckt dieser Radial-Wellendichtring einen Temperatureinsatz von -30 bis +100 Grad ab. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für die notwendige radiale Anpressung der Dichtkante an die Wellenoberfläche. Durch den gummierten Außenmantel dichtet der Ring auch bei leichten Gehäusetoleranzen wirksam gegen das Gehäuse ab.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W60-80-10 BA im Betrieb?

Diese Radialdichtung kommt in Baugruppen zum Einsatz, in denen rotierende Wellen gegen weitgehend drucklose oder gering mit Druck beaufschlagte Medien abgedichtet werden müssen. Die Auslegung erlaubt eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar. Da diese Bauform auf eine zusätzliche Schutzlippe verzichtet, erzeugt sie im Betrieb geringere Reibungswärme an der Kontaktzone. Sie ist ausgelegt für saubere Einbauumgebungen, in denen kein starker äußerer Schmutzanfall vorliegt.

Welche Vorteile bietet die kautschukummantelte Ausführung?

Die vollständig kautschukummantelte Außenfläche erleichtert den passgenauen Sitz in der Gehäusebohrung. Selbst bei geteilten Gehäusen oder Gehäusen aus Leichtmetall mit höherer Wärmeausdehnung gleicht der flexible NBR-Außenmantel minimale Unebenheiten sowie wärmebedingte Maßänderungen aus. Beachten Sie vor dem Einbau die exakte Ausrichtung der Dichtlippe zum abzudichtenden Medium hin. Eine leichte Vorfettung der Welle sowie der Dichtlippe unterstützt ein reibungsarmes Einlaufen der Dichtungskomponente.

Welche Maße weist der Wellendichtring W60-80-10 BA auf?

Dieser Radialdichtring besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 80 mm für die Aufnahmebohrung im Gehäuse sowie eine Einbaubreite von 10 mm. Diese Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Sitz in entsprechenden Baugruppen.

Aus welchem Werkstoff besteht der Dichtring?

Das Dichtelement besteht aus NBR, auch bekannt als Perbunan. Dieser Werkstoff ist gängig im Maschinenbau und beständig gegenüber handelsüblichen Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis. Für die radiale Vorspannung sorgt eine ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl.

Welcher Temperaturbereich ist für diesen Wellendichtring zulässig?

Das NBR-Material ist für einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Elastomer seine elastischen Dichteigenschaften sowie die nötige Flexibilität für den Kontakt an der rotierenden Welle.

Bis zu welchem Druck bleibt die Dichtung dicht?

Die Konstruktion ist für den weitgehend drucklosen Betrieb konzipiert und bietet eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar. Bei höheren Betriebsdrücken sind gesonderte Druckausführungen mit verstärktem Profil oder modifizierter Dichtlippengeometrie erforderlich.

Warum besitzt dieses Modell keine Schutzlippe?

Der Verzicht auf eine zusätzliche Staub- oder Schutzlippe reduziert das Reibmoment sowie die Reibungswärme an der Welle. Diese Bauform kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo die Dichtstelle im Gehäuseinneren vor grobem Schmutzeintrag geschützt ist oder externe Dichtsysteme vorgeschaltet sind.

Was bewirkt die Kautschukummantelung am Außendurchmesser?

Die Ummantelung aus Elastomer dichtet die statische Gehäuseseite ab. Sie trägt dazu bei, Leckagen entlang der Gehäusewandung zu vermeiden, schont die Aufnahmebohrung beim Einpressen und gleicht geringfügige thermische Ausdehnungen zwischen Gehäuse und Dichtringkörper aus.

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