W11-22-7  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W11-22-7  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W11-22-7 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
11 mm
Außendurchmesser
22 mm
Breite
7 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W11-22-7 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W11-22-7 BASL

Der Wellendichtring W11-22-7 BASL dichtet rotierende Wellen mit 11 mm Durchmesser zuverlässig ab und schützt durch seine zusätzliche Staublippe vor Schmutzeintrag.

Der Wellendichtring W11-22-7 BASL dient zur wirksamen Abdichtung rotierender Maschinenteile. Ausgestattet mit den Maßen 11 mm Innendurchmesser, 22 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite trennt dieser Radial-Wellendichtring flüssige Medien vom Außenbereich ab. Die Fertigung aus NBR (Perbunan) verleiht dem Ring eine Beständigkeit gegenüber mineralischen Ölen und Fetten. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe und hält den gleichmäßigen Anpressdruck auf der rotierenden Welle aufrecht.

In welchen Betriebsumgebungen kommt der Wellendichtring W11-22-7 BASL zum Einsatz?

Dieser Wellendichtring wird vor allem dort eingesetzt, wo flüssige oder pastöse Schmierstoffe im Innenraum verbleiben sollen. Das Bauteil eignet sich für Anwendungen in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Durch die maximale Druckbeständigkeit von bis zu 0,5 Bar arbeitet die Dichtung vorrangig in drucklosen oder nur leicht druckbeaufschlagten Systemen. Überall dort, wo rotierende Wellen Schmierstoffkammern durchdringen, dient das Element dazu, das Austreten von Öl oder Fett zu begrenzen.

Welche Funktion übernimmt die Ausführung BASL mit Staublippe?

Die Ausführung BASL zeichnet sich durch einen vollständig kautschukummantelten Außenmantel und eine zusätzliche Schutzlippe aus. Der elastische Gummimantel gleicht thermische Dehnungen oder leichte Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung aus. Gleichzeitig schirmt die vorgelagerte Staublippe die eigentliche Hauptdichtlippe vor äußerem Schmutz ab. Diese zweifache Barriere trägt dazu bei, die Nutzungsdauer der Dichtstelle in partikelbelasteten Umgebungen zu begünstigen.

Welche Maße weist der Wellendichtring W11-22-7 BASL auf?

Dieser Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 11 mm, passend für Wellen mit entsprechendem Maß. Der Außendurchmesser beträgt 22 mm und schließt bündig mit der Gehäusebohrung ab. Die axiale Einbaubreite liegt bei 7 mm. Diese Kenndaten entsprechen exakt der Typenbezeichnung des Rings.

Was bedeutet der Zusatz BASL bei diesem Dichtring?

Die Kennzeichnung BASL beschreibt die spezifische Bauform des Radial-Wellendichtrings. Sie steht für einen metallischen Versteifungsring, der vollständig mit Elastomer kautschukummantelt ist. Zudem signalisiert der Buchstabe L das Vorhandensein einer zusätzlichen berührenden Schutz- oder Staublippe, die Schmutz von der primären Dichtkante fernhält.

Für welchen Temperaturbereich ist das Material NBR ausgelegt?

Das Elastomer NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) deckt ein Einsatzspektrum von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Fenster behält das Material seine Flexibilität und Elastizität. Es eignet sich für den Kontakt mit standardmäßigen Schmierfetten und mineralölbasierten Schmierstoffen.

Bis zu welchem Betriebsdruck kann der Ring eingesetzt werden?

Der Ring hält einer mechanischen Druckbelastung von maximal 0,5 Bar stand. Damit ist die Ausführung für rotierende Wellen in drucklosen Systemen oder bei minimalem Überdruck konzipiert. Höhere Betriebsdrücke würden die Geometrie der Dichtlippe verformen und sollten daher vermieden werden.

Welche Rolle spielt die verbaute Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die ringförmige Schraubenzugfeder sitzt in einer Nut oberhalb der Hauptdichtlippe. Sie übt eine kontinuierliche Radialkraft auf das elastische Material aus. Dadurch liegt die Dichtlippe auch bei Wellenbewegungen oder normalem Materialverschleiß stets mit gleichmäßigem Anpressdruck an der Welle an.

Wie wird der Wellendichtring W11-22-7 BASL montiert?

Der Dichtring wird rechtwinklig zur Wellenachse mithilfe eines geeigneten Montagewerkzeugs in die Aufnahmebohrung eingepresst. Die Dichtlippe mit der Feder weist dabei typischerweise in Richtung des abzudichtenden Mediums. Scharfkantige Absätze an der Welle sollten Sie vor dem Aufschieben abdecken, um Schäden an den Dichtkanten zu vermeiden.

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