DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5% | 13,65 € |
| 25 | 10% | 12,92 € |
| 50 | 15% | 12,21 € |
Der Wellendichtring W100-125-13 B2 dichtet rotierende Wellen mit 100 mm Durchmesser bei Außenmaßen von 125x13 mm im Gehäusesitz ab.
Dieser Radial-Wellendichtring W100-125-13 B2 dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen Schmierstoffaustritt. Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 13 mm passt dieser Dichtring in zylindrische Gehäusebohrungen gleicher Nennmaße. Als Werkstoff kommt Nitrilkautschuk (NBR) zum Einsatz, der Beständigkeit gegen mineralische Öle und Fette aufweist. Das Modell ist für Einsatztemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt.
Der Radial-Wellendichtring dichtet rotierende Maschinenteile ab und hält flüssige Schmierstoffe sowie Schmierfette im Gehäuseinnenraum zurück. Da die Konstruktion ohne zusätzliche Schutzlippe ausgeführt ist, eignet sich dieser Dichtring primär für saubere Einbauorte oder für Bauräume mit separater äußerer Abschirmung. Das Bauteil hält einer Druckbelastung von maximal 0,5 bar stand und kommt ohne druckbeaufschlagte Sonderabdichtung aus.
Die Ausführung B2 zeichnet sich durch einen metallischen Außenmantel aus, der beidseitig geschlossen gefertigt ist. Dieser formstabile Metallmantel ermöglicht einen festen und fluchtenden Sitz in der Aufnahmebohrung des Gehäuses. Für den notwendigen Anpressdruck der Dichtlippe auf der rotierenden Welle sorgt eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl. Beim Einpressen unterstützen geeignete Montagewerkzeuge ein gleichmäßiges und verzugsfreies Einsetzen in den Gehäusesitz.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm zur Aufnahme der Welle, einen Außendurchmesser von 125 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 13 mm. Diese Nennmaße sind entscheidend für die passende Überdeckung und den sicheren Halt der Dichtung im Gehäusesitz.
Als Werkstoff für die Dichtlippe dient NBR (Nitrilkautschuk, auch als Perbunan bezeichnet). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch eine gute Abriebfestigkeit sowie hohe Beständigkeit gegenüber Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis aus. Er eignet sich für thermische Belastungen zwischen -30 und +100 Grad Celsius.
Kennzeichnend für die Bauform B2 ist ein metallummantelter Außenkörper, der beidseitig geschlossen ausgeführt ist. Diese Bauweise verleiht dem Dichtring eine hohe Formstabilität beim Einpressen. Sie kommt bevorzugt zum Einsatz, wenn ein fester metallischer Sitz in der Gehäuseaufnahme gefordert ist.
Eine ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Elastomer-Dichtlippe radial auf die Wellenoberfläche vor. Sie unterstützt den erforderlichen Anpressdruck im Kontaktbereich und gleicht betriebsbedingte Maßänderungen sowie geringfügige radiale Schwingungen der rotierenden Welle während des Betriebs aus.
Die Konstruktion ist für einen Differenzdruck von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Für höhere Drücke sind Standard-Wellendichtringe dieser Bauart nicht vorgesehen, da druckbedingte Verformungen der Dichtlippe den Verschleiß beschleunigen und die Reibung an der Gegenlauffläche erhöhen würden.
Dieser Dichtring ist ohne zusätzliche Schutzlippe oder Staublippe konstruiert. Er konzentriert sich primär auf die Abdichtung von Schmierstoffen aus dem Gehäuseinneren. Bei starkem externem Schmutzanfall sollte die Dichtstelle durch konstruktive Maßnahmen oder vorgeschaltete Abdeckungen geschützt werden.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/