DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W26-47-7 VIT dichtet rotierende Wellen mit 26 mm Durchmesser bei 47 mm Gehäusebohrung und 7 mm Breite thermisch anspruchsvoll ab.
Der Wellendichtring W26-47-7 VIT dient dem Abdichten von Schmierstoffen in rotierenden Wellenführungen mit einem Durchmesser von 26 mm. Durch die Fertigung aus Fluorkautschuk (FKM) deckt das Bauteil einen breiten Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Konstruktionen mit anspruchsvollen Schmierstoffen oder thermischer Belastung nutzen diese Werkstoffausführung, um Versprödungen vorzubeugen und Gehäuseöffnungen gegen Schmiermittelaustritt zu verschließen.
Der Wellendichtring W26-47-7 VIT eignet sich vor allem für Dichtstellen mit rotierenden Wellen, an denen erhöhte thermische Belastungen auftreten. Die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe minimiert die Reibleistung an der Welle auf das funktionale Minimum. Zudem hält der Radialwellendichtring einem Betriebsdruck von bis zu maximal 0,5 bar stand. Dadurch ist das Dichtelement für drucklose oder druckarme Systeme wie druckarme Schmierölkreisläufe und drucklose Rücklaufzonen ausgelegt.
Fluorkautschuk empfiehlt sich für Einsatzbereiche, in denen Schmierstoffe mit speziellen Additiven oder hohe Betriebstemperaturen auf die Dichtung einwirken. Die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl erzeugt einen kontinuierlichen radialen Anpressdruck der Dichtkante auf die 26 mm starke Welle. Zugleich unterstützt der kautschukummantelte Außenmantel den statischen Dichtsitz in der 47 mm Gehäusebohrung und gleicht thermische Dehnungen im Gehäuse aus.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 26 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 47 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 7 mm. Diese Maße entsprechen einer gängigen radialen Baugröße im industriellen Maschinenbau.
Fluorkautschuk zeichnet sich durch eine thermische Beständigkeit von -15 bis +200 Grad aus. Zudem widersteht der Werkstoff synthetischen Ölen und Schmierfetten, was das Risiko einer vorzeitigen Verhärtung der Dichtlippe reduziert.
Die elastomere Außenfläche erleichtert den passgenauen Sitz im Gehäuse und dichtet die Gehäusebohrung statisch ab. Zudem gleicht der Kautschukmantel unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Dichtring und Aufnahmebohrung aus.
Die Feder hält die Dichtlippe unter radialer Vorspannung auf der Welle. Der säure- und rostbeständige Stahl trägt dazu bei, Korrosionsschäden zu vermeiden, die durch aggressive Schmierstoffe oder Feuchtigkeit an der Dichtstelle entstehen könnten.
Das Bauteil ist für einen maximalen Druck von bis zu 0,5 bar spezifiziert. Radial-Wellendichtringe dieser Bauart dienen dem Rückhalten von Schmierstoffen im drucklosen oder druckarmen Betrieb und sind nicht für Hochdrucksysteme ausgelegt.
Ohne Schutzlippe liegt ausschließlich die gefederte Dichtkante an der Welle an. Dies verringert Reibung sowie Temperaturentwicklung an der Kontaktfläche, setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung voraus.
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